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LKA warnt vor „Fakeshops“ im Netz

Weihnachten LKA warnt vor „Fakeshops“ im Netz

Die Gefahr könnte größer kaum sein: Der schnelle Geschenkekauf kurz vor Weihnachten ist für manchen schon zum Albtraum geworden. Aus aktuellem Anlass warnt das Landeskriminalamt vor „Fakeshops“ im Netz.

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Beim Shoppen im Netz gilt es, besondere Vorsicht walten zu lassen, warnt das LKA.

Quelle: Jörg Carstensen/dpa

Kiel. „Wenn man zu Weihnachten mit leeren Händen da steht, weil die Lieferung ausbleibt, ist das Fest verdorben“, heißt es in der Mitteilung – die Behörde warnt daher vor einem „Boom der sogenannten Fakeshops“ im Netz, gerade in der Vorweihnachtszeit. In Bad Segeberg hat es laut Uwe Keller vom LKA einen aktuellen Betrugsfall gegeben, der jetzt angezeigt wurde.

Vor einigen Jahren fiel den Ermittlern schon ein Betreiber aus dem Kreis Ostholstein auf. Aktuell gibt es allerdings kein Indiz für Shops, die von Schleswig-Holstein aus agieren. Das ist im Netz allerdings gar nicht von Bedeutung: „Im Internet ist alles möglich, weil es keine Grenzen gibt“, sagt Uwe Keller.

So läuft ein "Fakeshop"

Wie funktionieren diese falschen Online-Händler? Meist bieten auf vermeintlich seriösen Plattformen Betrüger heißbegehrte Ware feil, deutlich günstiger als Marken- und Originalprodukte. Besonders oft werden Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Sportartikel, Schmuck und Kleidung angeboten, so das LKA. Die Zahlung per Vorkasse wird außerdem häufig verlangt und sollte den Verbraucher zusätzlich skeptisch machen.

Das LKA rät daher auf Warnmeldungen des Browsers, Erfahrungsberichte anderer Nutzer oder Unstimmigkeiten wie Rechtschreibfehler, falsche Links oder ein nicht zu den AGBs passendes Impressum zu achten. Auch auf eine Anfrage beim Seitenbetreiber sollte dieser schnell und seriös reagieren.

URL, Screenshot und Kommunikation zur Anzeige mitbringen

Falls der Kunde bereits auf einen falschen Online-Shop hereingefallen ist, sollte er schnellstmöglich Anzeige bei der Polizei erstatten, so Keller. „Bringen Sie die URL, also Internetadresse, des Shops mit, bestenfalls auch einen Screenshot, außerdem jegliche Kommunikation, die mit dem Seitenbetreiber gelaufen ist“, so der Sprecher.

Das LKA weist außerdem auf die maximale Absicherung hin: Denn auch im Netz gibt es ein Gütesiegel für Internet-Shops, dessen Inhaber unter www.internet-guetesiegel.de zu finden sind.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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