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Weniger Erdbeeren in Schleswig-Holstein geerntet

Agrar Weniger Erdbeeren in Schleswig-Holstein geerntet

Nächtliche Bodenfröste, Graupel und später Hitze und Starkregen: Die Erdbeerbauern in Schleswig-Holstein werden aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen in diesem Jahr voraussichtlich deutlich weniger ernten als im vergangenen Jahr. Die Schätzungen - bislang ist die Ernte zu zwei Dritteln abgeschlossen - liegen bei einem Ertrag von 108 Dezitonnen pro Hektar im Freilandanbau, wie das Statistikamt Nord am Montag mitteilte.

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Erdbeeren in Körben stehen auf einem Feld.

Quelle: Arno Burgi/Archiv

Kiel. Damit läge der Ertrag um ein Fünftel unter dem des vergangenen Jahres. Es werde erwartet, dass rund 9010 Tonnen Erdbeeren geerntet werden.

Beim Spargel sind die Erträge trotz späten Erntebeginns in Schleswig-Holstein den Statistikern zufolge hingegen gut. In diesem Jahr ist auf einer Gesamtfläche von 486 Hektar Spargel angebaut worden. Geerntet wurde auf 412 Hektar. Der Umfang der ertragsfähigen Spargelflächen sei damit im Vergleich zum Vorjahr um knapp sieben Prozent gestiegen. Die schleswig-holsteinischen Anbauer werden voraussichtlich einen Durchschnittsertrag von rund 44 Dezitonnen je Hektar erzielen. Dieser läge dann knapp drei Prozent über dem Durchschnittsertrag des vorigen Jahres. Es wird eine Erntemenge von 1800 Tonnen erwartet (plus knapp zehn Prozent). Die endgültigen Ergebnisse der Spargel- und Erdbeerernte liegen Anfang 2017 vor.

dpa

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