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Senvion lehnt Rettungsplan für Husum ab

Arbeitsplätze Senvion lehnt Rettungsplan für Husum ab

Das Konzept für die Rettung des Standortes Husum von Senvion hat die Geschäftsführung am Dienstag abgelehnt. Der Betriebsrat hatte einen Plan ausgearbeitet, nach dem das Werk weiter betrieben werden sollte, um Windkraftanlagen zu reparieren.

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Die Unternehmenszentrale von Senvion in Hamburg: Hier wurde am Dienstag über das Rettungskonzept beraten - und es wurde abgelehnt.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Kiel. Der Plan des Betriebsrates traf auf Ablehnung. Das Konzept sei nachvollziehbar und gut, sagte ein Sprecher der Geschäftsführung KN-online. In harten Wettbewerbszeiten müsste ein solcher Plan aber auch unter Kostengesichtspunkten bestehen können, und diese seien in Deutschland zu hoch.

Betriebsbedingte Kündigungen können folgen

Senvion will somit an der Schließung festhalten. Einigen Mitarbeitern sollen aber Jobs an anderen Standorten angeboten werden, etwa bei Rendsburg. Betriebsbedingte Kündigungen könne man jedoch nicht ausschließen, die Zahl soll sich um die 100 bewegen. Der Sprecher betonte, es gebe möglicherweise einen Kaufinteressenten für das Werk, der nicht aus der Windbranche komme. Er könne eventuell 50 der 300 Mitarbeiter übernehmen.

Die Gewerkschaft, die sich enttäuscht über die Ablehnung des Rettungsplans äußerte, ist skeptisch, was die Fortführung eines verkleinerten Werkes angeht. Über einen Interessensausgleich will die Geschäftsführung kommende Woche beraten.

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