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Konjunktur im Norden schwächelt

Wirtschaft Konjunktur im Norden schwächelt

Die Wirtschaft in Schleswig-Holstein ist im ersten Halbjahr deutlich geringer gewachsen als im Bundesdurchschnitt. Das Bruttoinlandsprodukt, also der Wert der erzeugten Güter und der Dienstleistungen, stieg im nördlichsten Bundesland nominal um 2,3 Prozent und preisbereinigt um 0,5 Prozent, berichtete am Donnerstag das Statistikamt Nord.

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Der Maschinenbau im Norden hat im ersten Halbjahr 2015 deutliche Rückgänge zu beklagen.

Quelle: dpa/Oliver Berg

Kiel. Der Bundesdurchschnitt betrug 3,5 und 1,4 Prozent. Beim realen Wachstum schnitten nur Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen schlechter ab als Schleswig-Holstein. 2014 lag der Norden im ersten Halbjahr noch über dem Bundesschnitt.

Einen signifikanten Rückgang der Wirtschaftsleistung gab es in der ersten Hälfte dieses Jahres im verarbeitenden Gewerbe. Wie im Vorjahr verbuchte das Ernährungsgewerbe leichte Verluste, während der Maschinenbau deutlich im Minus war. Die chemische und pharmazeutische Industrie legten dagegen nochmals zu. Auch bei der Herstellung optischer und elektronischer Geräte gab es Zuwächse.

Im Baugewerbe sank die Wirtschaftsleistung nach einem witterungsbedingten Aufschwung im vergangenen Jahr wieder deutlich. Handel und Dienstleistungen legten zu. Überdurchschnittlich fiel das Wachstum im Groß- und Einzelhandel sowie im Gastgewerbe aus. Rückläufig war die Entwicklung in der Finanz- und Versicherungsbranche.

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