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Kartellamt: "NOZ" darf "SHZ" kaufen

Zeitungen Kartellamt: "NOZ" darf "SHZ" kaufen

Den Expansionsplänen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" nach Norden steht nichts mehr im Weg. Das Bundeskartellamt stimmte dem Plan der NOZ Medien zu, mit dem Kauf der Medien Holding Nord-Gruppe mehr als 30 Tageszeitungen zu übernehmen, teilte die Bonner Behörde am Donnerstag mit.

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Kartellamt sagt zu: Die NOZ Medien Gruppe vergrößert ihren Einflussbereich nach Norden.

Quelle: Friso Gentsch/dpa

Bonn. Damit kaufen die Niedersachsen auch den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag mit dem "Flensburger Tageblatt" und in Mecklenburg-Vorpommern die "Schweriner Volkszeitung". Durch die Übernahme steigt die tägliche Auflage aller Zeitungen der NOZ Medien Gruppe von 175 000 auf mehr als 460 000 Exemplare. Damit rückt das Unternehmen in den Kreis der zehn größten Zeitungsverlage in Deutschland auf. Zum Kaufpreis waren bei der Bekanntgabe der Fusionspläne im Februar keine Angaben gemacht worden.

Kartellamt: Tätigkeit in unterschiedlichen Regionen

Das Bundeskartellamt begründete die Genehmigung damit, dass die NOZ Medien und Medien Holding Nord-Gruppe in unterschiedlichen Regionen tätig seien. "Ungeachtet der wirtschaftlichen Bedeutung und der Höhe der betroffenen Auflage war der Zusammenschluss wettbewerblich unproblematisch. Unsere Ermittlungen haben ergeben, dass es keine Überschneidungen zwischen den Tätigkeitsgebieten beider Verlagsgruppen gibt", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt.

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Foto: Die Verlags- und Druckstandorte (hier die Druckerei des sh:z in Büdelsdorf) sollen weitergeführt werden.

Die Zeitungslandschaft in Schleswig-Holstein wandelt sich weiter: Das Medienhaus sh:z (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag) soll an die NOZ Medien verkauft werden, in der die „Neue Osnabrücker Zeitung“ erscheint. Das Kartellamt muss dem Erwerb der medien holding:nord (mh:n) noch zustimmen, zu der der sh:z gehört.

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