3 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Gutachten soll Fahrtüchtigkeit klären

Flixbus-Unfall Gutachten soll Fahrtüchtigkeit klären

Nach dem Unfall eines Flixbusses auf der Fahrt nach Kiel soll ein Gutachten klären, ob die Fahrtüchtigkeit des Fahrers durch Medikamente beeinträchtigt war. Der 52-Jährige gilt als mutmaßlicher Unfall-Verursacher. Eine Frau wurde schwer verletzt.

Voriger Artikel
1,5 Tonnen Marihuana – Verdächtiger festgenommen
Nächster Artikel
Flaschenwerfer muss 16 Monaten in Haft

Bei dem Unfall des Flixbusses mit zwei Pkw wurde eine Frau schwer verletzt.

Quelle: Christian Pörschmann

Wittstock. Nach dem Unfall eines Flixbusses am Sonntag auf der A24 zwischen Herzsprung (Ostprignitz-Ruppin) und dem Autobahndreieck Wittstock/Dosse soll ein Gutachten klären, ob die Fahrtüchtigkeit des Fahrers durch Medikamente beeinträchtigt war. Eine Frau wurde bei dem Unfall verletzt, zuvor war die Rede von zwei Schwerverletzten gewesen.

Der Busfahrer habe zugegeben, Medikamente genommen zu haben, teilte die Polizei am Montag mit. Er habe aber keinen Alkohol getrunken. „Er war nüchtern“, sagte ein Sprecher. Es wurde eine Blutprobe genommen. Ein Ergebnis des toxikologischen Gutachtens soll frühestens in zwei Wochen vorliegen.

Der Bus hatte am Sonntag erst ein Auto beim Überholen gerammt und dann ein weiteres Hunderte Meter weit vor sich hergeschoben. Der Flixbus kam aus Berlin und wollte über Hamburg nach Kiel fahren. Die mehr als 60 Passagiere setzten Stunden später ihre Reise in einem Ersatzbus fort.

Von dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Aus der Welt 2/3