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Polizei glaubt Betonklotz-Werfer finden zu können

DNA-Spur in Dänemark Polizei glaubt Betonklotz-Werfer finden zu können

Jetzt glauben die dänischen Ermittler, in die Zielgeraden einbiegen zu können: Am Betonklotz, der im Sommer von einer Autobahnbrücke bei Odense geschleudert wurde und eine Deutsche tötete, haben sie eine DNA-Spur gefunden. Sie soll zweifelsfrei zum Täter gehören.

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Die Untersuchungen nach dem Betonklotz-Wurf laufen weiter auf Hochtouren. Jetzt glaubt die Polizei, die entscheidende Spur gefunden zu haben.

Quelle: Kim Rune/dpa

Odense. Das teilte die Polizei Fünens am Mittwochmorgen per Pressemitteilung mit. Mehrere Medien berichteten darüber.

"Wir haben ein DNA-Profil gefunden, das in unserem Polizeiregister nicht vorhanden ist. Darum wollen wir jetzt herausfinden, ob eventuell Verdächtige eine passende DNA haben", sagte Polizeikommissar Michael Lichtenstein, der die Untersuchungen leitet zur Zeitung "Fyens Stiftstidende". Gleichzeitig haben die dänischen Behörden eine Belohnung von 250.000 Kronen ausgelobt, die dem zentralen Hinweisgeber in der Aufklärung zugute kommen sollen.

Große Hoffnungen setzt die Polizei Fünen zwar weiter auf die Suche nach dem Fahrer eines dunklen Volvo am Tatort. Die Ermittler betonten aber erneut, durch die hunderten Hinweise bisher keine weiteren Erkenntnisse zum Täter gewonnen zu haben.

Der entsetzliche Anschlag vom 21. August auf die Familie aus Recklinghausen sorgte für Betroffenheit in ganz Deutschland und Dänemark und warf ein trauriges Licht auf weitere Fälle der kommenden Wochen im nördlichen Nachbarland, unter anderem wurde bei Aalborg ein Rettungswagen mit Steinen beworfen. Am Wochenende sorgte ein Wurf von der selben Brücke auf Fünen für Aufregung: Der geworfene Gegenstand konnte aber nicht gefunden werden.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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Foto: Die Polizei untersuchte den Tatort am Tag des entsetzlichen Attentats.

Nächstes Kapitel im Fall um geworfene Betonklötze von einer dänischen Autobahnbrücke bei Odense: Im August war eine deutsche Mutter durch das Attentat ums Leben gekommen. Jetzt wurde ein verdächtiger 15-Jähriger verhört, der laut der Polizei Fünen aber nicht der Täter sein kann.

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