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Fregatte schleppt Segelschiff ab

Deutsche Marine Fregatte schleppt Segelschiff ab

Im Mittelmeer hat die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" eine treibende Segeljacht entdeckt. Das etwa zwölf Meter lange Boot war zuvor in Italien als gestohlen gemeldet worden. Die deutsche Fregatte schleppte die Segeljacht zur Küste, wo die italienischen Behörden das Schiff beschlagnahmten.

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Die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" brachte im Mittelmeer eine gestohlene Segeljacht auf.

Quelle: Frank Behling

Augusta. Die deutsche Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" hat im Mittelmeer eine herrenlose Segeljacht aufgebracht. Die etwa zwölf Meter lange italienische Jacht mit dem Namen "Lucky" trieb am Sonntag etwa 250 Seemeilen südlich der Insel Sizilien. Die Fregatte war an der Operation Sophia vor der libyschen Küste beteiligt. Die mitten im Schifffahrtsweg treibende Jacht wurde durch ein Boardingteam untersucht. Dabei wurden keine Personen, Drogen oder Waffen an Bord entdeckt. Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr teilte auf Anfrage mit, dass ein Abgleich der Daten mit den italienischen Behörden ergab, dass die "Lucky" in Italien als Gestohlen gemeldet war.

Normalerweise werden werden solche treibenden Wracks versenkt. Doch in diesem Fall bestand das Interesse der italienischen Behörden. "Deshalb hat der Kommandant entschieden, die Jacht nach Sizilien zu schleppen", so ein Sprecher des Einsatzführungskommandos auf Nachfrage. Mit fünf Knoten Fahrt zog die "Mecklenburg-Vorpommern" die leicht beschädigte Segeljacht nordwärts und ging am Dienstag mit dem Anhang in der Bucht von Augusta vor Anker. Dort sei die Segeljacht den italienischen Behörden für weitere Ermittlungen übergeben worden, sagte das Einsatzführungskommando. Nach dem Auffüllen der Kraftstofftanks setzte die Fregatte noch am Dienstag ihre Patrouille im Mittelmeer fort.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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