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Katzen-Raub mit Schreckschusspistole

Gerichtsurteil Katzen-Raub mit Schreckschusspistole

Stubentiger als begehrtes Diebesgut: Nach einem gescheiterten Katzenkauf hat die Interessentin sich in Pirmasens (Rheinland-Pfalz) mehrere Tiere auf rabiate Weise angeeignet. Nun hat ein Gericht ein Urteil im Fall gefällt.

Katzen als Diebesgut (Symbolbild).

Quelle: dpa

Pirmasens. Die Interessentin holte sich zwei Frauen als Unterstützung und bedrohte die Katzenbesitzerin mit einer Schreckschuss-Pistole in deren Wohnung. Das Opfer zog sich eine blutende Kopfwunde zu. Eine der Helferinnen ist am Donnerstag vor dem Amtsgericht Pirmasens zu einer Geldstrafe von 1800 Euro verurteilt worden – wegen Diebstahls.

Zwei der Katzenräuberinnen hatten später in Begleitung eines Mannes noch versucht, auch die Mutter mehrerer mitgenommener Katzenbabys zu stehlen. Sie kehrten aber unverrichteter Dinge wieder um.

Vom Vorwurf der Körperverletzung wurde die Angeklagte freigesprochen. Sie sei laut Zeugenaussagen bei dem zweiten Besuch der Wohnung nicht dabei gewesen, erklärte ein Sprecher des Amtsgerichts. Die anderen Katzenräuber wurden bereits zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt. Ihr Motiv wurde nicht genannt.

Von dpa/RND