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Wieder Steine von dänischer Autobahn-Brücke geworfen

Køge Wieder Steine von dänischer Autobahn-Brücke geworfen

Nach dem dramatischen Tod einer Recklinghauserin am Wochenende warfen am Donnerstagnachmittag offenbar wieder Unbekannte mit Steinen von einer dänischen Autobahnbrücke auf zwei Pkw, deren Fahrer einen Schock erlitten. Die dänische Polizei sucht jetzt Zeugen des Zwischenfalls in Køge bei Kopenhagen.

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Bilder vom Sonntag: Auf der dänischen Insel Fünen kam eine Deutsche aus Recklinghausen ums Leben, als Unbekannte Betonklötze von einer Autobahnbrücke warfen. Eine ähnliche Tat soll sich am Donnerstag erneut in der Nähe von Kopenhagen begangen worden sein.

Quelle: Kim Rune/dpa (Archiv)

Køge. Laut dem dänischen Fernsehsender "TV2" war ein 21-jähriger Mann in seinem Wagen auf der sogenannten Südautobahn unterwegs, als er mehrere Menschen auf der Ringstedvejbrücke erblickte. Plötzlich schlug ein etwa vier Zentimeter großer Gegenstand auf der Vorderseite des Autos auf. Auch ein weiter Fahrer konnte einen ähnliches Erlebnis zur etwa gleichen Zeit beschreiben. Beide erlitten einen Schock.

"Wir sind überzeugt davon, dass dort etwas von der Autobahnbrücke gefallen ist. Und wir haben den Verdacht, dass es jemand von denen, die sich auf der Brücke befunden haben, gewesen ist", sagte Martin Bjerregaard, Sprecher der Mittel- und Westseeländischen Polizei. Umgehend eingeleitete Fahndungen in diesem Gebiet führten jedoch zu keinem Ergebnis. "Es ist ein wenig wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen", so Bjerregaard weiter.

Nach dem gespenstischen Attentat auf das Auto der deutschen Familie aus Recklinghausen am vergangenen Sonntag geraten diese Attacken verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit. Assens Bürgermeister verkündete bereits auf Facebook, dass eine schnell installierte Beleuchtung zum Auffinden der Täter beitragen soll. Er ist für die Autobahnbrücke verantwortlich, von der am Sonntag ein Betonklotz auf den Pkw geworfen wurde. Zumindest sollen mit der Beleuchtung künftige Würfe von dort verhindert werden.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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