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Nach Großfahndung: Polizistenschütze geschnappt

Kopenhagen Nach Großfahndung: Polizistenschütze geschnappt

In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wurde am Mittwochabend ein Polizeibeamter bei einer Routinekontrolle lebensgefährlich verletzt. Ein Verdächtiger hatte plötzlich eine Waffe auf den Kopf des Polizisten abgefeuert. Nach einer nächtlichen Suchaktion wurde der Täter am Donnerstagmorgen festgenommen.

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Der Polizist war gegen 23 Uhr in der alternativen Kopenhagener Wohnsiedlung Christiania unterwegs gewesen, als der Täter plötzlich eine Pistole zog und abdrückte.

Quelle: Jens Noergaard/dpa

Kopenhagen. Der Polizist war gegen 23 Uhr in der alternativen Kopenhagener Wohnsiedlung Christiania unterwegs gewesen, als der Täter plötzlich eine Pistole zog und abdrückte. Ein weiterer Polizist sowie eine zivile Person wurden bei dem Vorfall ebenfalls verletzt. Der Täter flüchtete zunächst.

 

Nach der über die Nacht anlaufenden Fahndung, die sich bis ins schwedische Malmö erstreckte, wurde der Verdächtige schließlich am Donnerstagmorgen im Kopenhagener Bezirk Kastrup gefunden. Dort kam es bei der Festnahme zu einem erneuten Schusswechsel mit der Polizei, in dessen Folge auch der ursprüngliche Schütze schwer verletzt wurde.

Der Polizist liegt laut dem Fernsehsender "TV2" fortwährend auf dem Operationstisch. Die beiden weiteren Verletzten und der Täter seien außer Lebensgefahr.

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Der junge Mann, der am Donnerstag in der Kopenhagener Hippie-Kolonie Christiania auf zwei Polizisten und einen Besucher geschossen haben soll, ist im Krankenhaus gestorben. Das sagte sein Anwalt dem Fernsehsender TV2 am Freitag.

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