15 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
„Nate“ wird zum Hurrikan hochgestuft

Tropensturm „Nate“ wird zum Hurrikan hochgestuft

Mittelamerika und der Golf von Mexiko kommen nicht zur Ruhe. Der atlantische Tropensturm „Nate“ hat sich zum Hurrikan verstärkt und soll am Wochenende bei New Orleans auf die US-Küste treffen. In Mittelamerika hat „Nate“ bislang mehr als 20 Menschen das Leben gekostet.

Voriger Artikel
Erneuter Mord an einem Journalisten
Nächster Artikel
Auto fährt in London in Menschengruppe

Nachdem der Hurrikan Costa Rica hinter sich ließ, begannen am Wochenende die Aufräumarbeiten.

Quelle: AP

Washington. „Nate“ ist der mittlerweile sechzehnte Wirbesturm der atlantischen Hurrikansaison, der den Bewohnern in der Karibik und rund um den Golf von Mexiko das Leben schwer macht.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde hat sich der einstige Tropensturm zu einem Hurrikan der Stufe eins aufgebaut. Das US-Hurrikanzentrum in Miami sprach am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) für die US-Golfküste von Louisiana bis Florida eine Hurrikan-Warnung aus. „Nate“ befand sich demnach 240 Kilometer nordwestlich der westlichen Spitze von Kuba. Es wird erwartet, dass er am späten Samstagabend an der Golfküste der USA auf Land treffen wird.

An der US-Küste müssen sich die Bewohner vor „Nate“ wappnen

An der US-Küste müssen sich die Bewohner vor „Nate“ wappnen.

Quelle: imago/ZUMA Press

Das Hurrikanzentrum war bereits zuvor davon ausgegangen, dass „Nate“ nach seinem Zug an Mittelamerika und Mexiko vorbei an Stärke gewinnen werde. Als Vorsichtsmaßnahme hatte die Behörde eine Hurrikan-Warnung für Teile Louisianas einschließlich der Stadt New Orleans sowie Mississippis und Alabamas ausgesprochen.

„Nate“ hatte vor allem in Costa Rica, Nicaragua und Honduras mit seinen starken Regenfällen Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst, 23 Menschen starben. Zwölf weitere galten Behörden zufolge als vermisst. Er ist der vierte größere Hurrikan, der in diesem Jahr aus der Karibik Richtung US-Festland zieht.

Von RND/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Aus der Welt 2/3