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Nato-Gerät trifft im Baltikum ein

Militärtransporte Nato-Gerät trifft im Baltikum ein

In Estland und Litauen sind in dieser Woche die ersten größeren Militärtransporte aus westlichen Nato-Staaten eingetroffen. Niederländische und britische Panzer wurden in Klaipeda und Paldiski entladen.

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Der deutsche RoRo-Frachter "Elisabeth Russ" wird zum Transport von Militärfahrzeugen für die Nato-Operation Enhanced Forward Presence ins Baltikum eingesetzt.

Quelle: Frank Behling

Kiel / hfr. Das niederländische Kontingent für die Nato-Operation Enhanced Forward Presence traf in Klaipeda ein. Die britische Armee landete ihr Gerät zeitgleich in Estland an. Ein großes Transportschiff mit Gerät für die US Army wird am Wochenende ebenfalls in Danzig erwartet.

Die USA hatten im Januar und Februar bei den ersten Transporten die Verschiffung des Militärgeräts für Polen in Bremerhaven angelandet. In dieser Woche werden nun erstmals Fahrzeuge der US Army mit einem Frachter direkt nach Danzig gebracht. Damit wird der Transportweg durch Deutschland umgangen. 

Die niederländische Armee nutzt für die Verschiffung ihrer Militärfahrzeuge einen deutschen Frachter. Das Hamburger RoRo-Schiff „Elisabeth Russ“ entlud am Dienstag und Mittwoch rund 50 niederländische Militärfahrzeuge in Klaipeda, darunter auch Panzer. Die Einheiten sind Teil der in Litauen von Deutschland geführten Truppen in der Nato-Operation „Enhanced Forward Presence“. Die „Elisabeth Russ“ hatte die niederländischen Panzer am 16. März in Eemshaven übernommen und dann über Skagen in die Ostsee gebracht. Die 200 Soldaten werden in diesen Tagen per Bahntransport von den Niederlanden nach Litauen verlegt.

Fast zeitgleich wurden in dieser Woche auch in Paldiski (Estland) die ersten 130 von rund 300 britischen Militärfahrzeugen angelandet. Sie kamen an Bord des Frachters „Eddystone“ aus Southampton. Der 2002 bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft gebaute Roll-on-Roll-off-Frachter ist eines von vier Schiffen der „Point“-Klasse, die im Auftrag des britischen Verteidigungsministeriums für den Transport von Militärgerät weltweit eingesetzt werden. Eine zweite Schiffsladung mit Militärfahrzeugen wird in den kommenden Tagen in Estland erwartet.

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Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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