2 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Prostituierte erschwindelt 70000 Euro

Prozess in Hamburg Prostituierte erschwindelt 70000 Euro

Mit dem falschen Versprechen einer gemeinsamen Zukunft soll eine Hamburger Prostituierte einen Kunden um mehr als 70 000 Euro betrogen haben.

Voriger Artikel
Münzdiebe kamen mit Axt, Keil und Schubkarre
Nächster Artikel
Polizist fotografiert Kolleginnen für Porno-Seite

In der kommenden Woche steht die Frau vor Gericht.

Quelle: Angelika Warmuth

Hamburg. Die 29-Jährige habe von dem Mann wenigstens 50 000 Euro verlangt, damit sie sich „freikaufen“ könne, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Der offenbar schwer verliebte Freier übergab ihr daraufhin das Geld. Ein halbes Jahr später stellte sie dem Kunden einen angeblichen Onkel und Tischler vor, der ihm eine neue Küche für 3600 Euro einbauen werde. Der gutgläubige Mann zahlte wieder, ohne Gegenleistung.

Kurz darauf erklärte die Frau, sie wolle eine Ausbildung zur Kosmetikerin beginnen und brauche dafür 18 000 Euro. Zum Beweis soll sie selbst erstellte Unterlagen einer Fachschule vorgelegt haben. Erneut ließ sich der Freier nicht lumpen. Doch aus der schon zum Jahreswechsel 2012/13 versprochenen gemeinsamen Zukunft wurde nichts. Tatsächlich habe sie zu keinem Zeitpunkt die Absicht gehabt, eine partnerschaftliche Beziehung mit dem Mann einzugehen, hieß es. Wegen Betruges und Urkundenfälschung soll die Frau am Dienstag in Harburg vor Gericht kommen.

Von lno

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Aus der Welt 2/3