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September bisher wärmer als der Juni

Wetter September bisher wärmer als der Juni

Viele Freibäder verlängern die Saison, die Eisdielen freuen sich über späte Hochkonjunktur. Die meisten Schüler haben davon nicht mehr viel: Ferien sind nur noch in Baden-Württemberg und Bayern.

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Auch in den nächsten Tagen kann sich Deutschland über Freibadwetter freuen.

Quelle: Sebastian Gollnow

Offenbach. Der Sommer geht in eine Verlängerungsrunde. Auch in den nächsten Tagen dürfen sich Sonnenanbeter, Eisdielen und Straßencafés über blauen Himmel und Temperaturen bis zu 30 Grad freuen.

"Der September scheint nachholen zu wollen, was der eigentliche Sommer versäumt hat", meinte Simon Trippler, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. "Da können die Freibäder ihre Saison verlängern." Nur gelegentlich störten Einflüsse eines Tiefdrucksgebiet das harmonische Bild mit vereinzelten Wolkenfeldern.

"Der September steuert auf Rekordkurs zu", vermutete auch Wetterdienst-Sprecher Andreas Friedrich. In der ersten Septemberwoche lagen die Durchschnittstemperaturen nicht nur über dem langjährigen Septemberdurchschnitt, es war auch wärmer als im Juni. Ob dieser September tatsächlich als bisher wärmster September in die deutsche Wettergeschichte eingeht, müsse allerdings erst mal abgewartet werden: "Das hängt natürlich auch davon ab, wie die zweite Septemberhälfte wird."

In den kommenden Tagen jedenfalls hält sich der Spätsommer bis mindestens kommenden Mittwoch, sagte Trippler. Auch heute dürften die Temperaturen nahe der 30-Grad-Grenze bleiben. "Es gibt aber auch Anzeichen für Schauer und Gewitter", sagte der Meteorologe über ein mögliches Ende der Schönwetterphase.

dpa

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