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Was wir wissen - und was nicht

Terror in London Was wir wissen - und was nicht

Erneut wird Großbritannien von einer Terrorattacke erschüttert. Ziel ist wieder einmal London. Die Tat findet mitten im Zentrum der Hauptstadt statt - am Pfingstsamstag, wenige Tage vor der Parlamentswahl.

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Bei Attacken auf der London Bridge und am Borough Market sind mindestens sechs Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden.

Quelle: Dominic Lipinski/dpa

Terror in London: Was wir wissen

  • Um 22.08 Uhr Ortszeit (23.08 MESZ) gehen bei der Polizei erste Notrufe darüber ein, dass ein Wagen auf der London Bridge Fußgänger erfasst hat, wie Anti-Terror-Chef Mark Rowley mitteilte.
  • Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Lieferwagen. Dieser fährt weiter zum nahe gelegenen Borough Market, einem beliebten Touristenziel. Dort lassen die Angreifer das Auto stehen und beginnen mit Messern auf Menschen einzustechen.
  • Die Polizei stellt drei männliche Tatverdächtige. Diese werden am Borough Market erschossen - acht Minuten nach Eingang des Notrufs.
  • Die Attentäter tragen laut Polizei Westen, die so aussehen, als würden sie Sprengstoff enthalten. Die Westen entpuppen sich später jedoch als harmlose Attrappen.
  • Mindestens sieben Menschen werden getötet.
  • Rund 50 Menschen werden verletzt.
  • Die Polizei spricht von einem Terroranschlag.
  • Nach dem neuen Terroranschlag von London gibt es bislang keine Hinweise auf deutsche Opfer. Das war am Sonntag aus dem Auswärtigen Amt zu erfahren. Dabei wurde aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es dafür noch keine absolute Gewissheit gibt und es bis dahin auch noch dauern kann.

Terror in London: Was wir nicht wissen

  • Wer die Opfer sind, ist noch nicht bekannt.
  • Die Hintergründe der Attacke sind unklar.
  • Über die Identität und Herkunft der mutmaßlichen Täter ist bisher nichts bekannt - ebenso, ob es sich um islamistische Terroristen handelt. Jedoch verwies die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group darauf, dass Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) den Anschlag in ihren Foren und Chat-Kanälen feierten und den IS hinter der Tat vermuteten.

 

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