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US-Piloten entdecken Objekt auf dem Meeresgrund

Suche nach argentinischem U-Boot US-Piloten entdecken Objekt auf dem Meeresgrund

Auf der Suche nach dem vermissten argentinischen U-Boot hat die Crew eines US-amerikanischen Rettungsflugzeugs ein Objekt auf dem Meeresboden des Atlantiks entdeckt. Das Krankenhaus in der argentinischen Hafenstadt Comodoro Rivadavis wurde vorsorglich in Bereitschaft versetzt.

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Das argentinische Schiff "Sarandi" verlässt auf der Suche nach dem verschollenen U-Boor die Marinebasis in Mar del Plata (Argentinien).

Quelle: dpa

Buenos Aires. Ein Flugzeug der US-Navy ist bei der Suche nach dem verschollenen argentinischen U-Boot auf ein Objekt in 70 Meter Tiefe im Südatlantik gestoßen. Auf dem Radarschirm des Flugzeugs entdeckte die Crew einen Wärmefleck, der vermuten ließ, dass es sich um die seit einer Woche vermisste „ARA San Juan“ handeln könnte. Das berichteten am Dienstag unter anderem der argentinische Sender Radio Mitre und die Zeitung „Clarín“. An der Suchaktion nehmen 14 Schiffe und zehn Flugzeuge unter anderem aus Großbritannien, den USA und Brasilien teil. Es handelt sich um den größten Marine- und Lufteinsatz im Südatlantik seit dem Falklandkrieg 1982.

Nach dem Wärmesignal entsandte die argentinische Marine ein Mini-U-Boot, um das Objekt zu identifizieren. Der Fundort liegt etwa 300 Kilometer östlich des patagonischen Hafens Puerto Madryn. Das Verteidigungsministerium bestätigte die Berichte zunächst nicht.

Das argentinische U-Boot wird seit dem 15

Das argentinische U-Boot wird seit dem 15. November vermisst.

Quelle: dpa

In der Hafenstadt Comodoro Rivadavia wurde das Krankenhaus auf Anforderung der argentinischen Kriegsmarine in Bereitschaft versetzt. Alle geplanten Operationen wurden verschoben und vier Säle frei gehalten, um die Besatzungsmitglieder des U-Boots gegebenenfalls einliefern zu können.

Die internationale Suchaktion nach dem verschollenen U-Boots ist laut der argentinischen Kriegsmarine in einer „kritischen Phase“. Der Kontakt mit dem U-Boot war am 15. November abgerissen. Zum Zeitpunkt der letzten Funkverbindung fuhr das U-Boot durch den Golf von San Juan südöstlich der Halbinsel Valdés. Dort herrschte schwerer Seegang. Die anhaltend hohen Wellen von bis zu sieben Metern und der starke Wind von bis zu 70 Kilometern pro Stunde erschweren die Suche und störten die Ortung.

„Unsere Sorge um die Sauerstoffreserve an Bord steigt an“, sagte der Marinesprecher, Kapitän Enrique Balbi. Das U-Boot mit 44 Menschen an Bord verfüge über Sauerstoff für sieben Tage.

Von RND/dpa

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