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Zeuginnen entlasten Schwesta Ewa

Prozess gegen Rapperin Zeuginnen entlasten Schwesta Ewa

Neue Wendung im Prozess gegen Rapperin Schwesta Ewa: Vier Zeuginnen haben vor dem Landgericht Frankfurt bestritten, von der Angeklagten zur Prostitution gezwungen worden zu sein. Die 32-Jährige muss sich unter anderem wegen des Vorwurfs der Zuhälterei verantworten.

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Schwesta Ewa beim Prozessauftakt am vergangenen Donnerstag.

Quelle: dpa

Frankfurt/Main. Im Prozess gegen die Rapperin Schwesta Ewa haben vier Zeuginnen vor dem Landgericht Frankfurt bestritten, von der Angeklagten zur Prostitution gezwungen worden zu sein. „Ich habe freiwillig Sex gemacht“, sagte eine 18-Jährige aus Bayern am Montag. Der Kontakt zu der Rapperin sei über die Internet-Plattform Facebook entstanden, sie habe die Angeklagte ausdrücklich um eine Unterweisung im Rotlicht-Gewerbe gebeten.

Eine 21-jährige brach die Zeugenvernehmung vor der Wirtschaftsstrafkammer nach 45 Minuten ab, weil sie ihre „Freundin nicht verraten“ wolle. Das Gericht reagierte mit einem Ordnungsgeld von 300 Euro.

Bereits bei Kleinigkeiten gewalttätig

Allerdings berichteten die vier Frauen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren, dass die als impulsiv bekannte Schwesta Ewa bereits bei Kleinigkeiten mit Ohrfeigen und Tritten reagiert habe – etwa wenn eine Waschmaschine falsch befüllt worden sei.

In dem Verfahren geht es neben Zuhälterei, Menschenhandel und Körperverletzung auch um den Vorwurf der Steuerhinterziehung. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hatte am 18. April Anklage gegen die Rapperin erhoben. Der Prozess begann am 8. Juni und soll am kommenden Dienstag (14. Juni) fortgesetzt werden.

Von RND/dpa

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