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28 Menschen sterben bei Geiselnahme in Dhaka

Bangladesch 28 Menschen sterben bei Geiselnahme in Dhaka

28 Menschen sind bei einer Geiselnahme in der Hauptstadt von Bangladesch nach Militärangaben ums Leben gekommen. Als Sicherheitskräfte das belagerte Restaurant im Diplomatenviertel von Dhaka stürmten, wurden 20 Geiseln und sechs Geiselnehmer getötet, wie ein Militärsprecher am Samstagmittag mitteilte.

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Quelle: dpa

Dhaka . Bei dem Schusswechsel mit Sicherheitskräften wurden zwei Polizisten getötet. Die Sicherheitskräfte stürmten das Lokal und töteten dabei nach eigenen Angaben sechs Angreifer. Die Armee erklärte die Geiselnahme anschließend für beendet.

In der Nacht zum Samstag hatten nach neuesten Angaben sieben Bewaffnete das bei Ausländern beliebte Restaurant „Holey Artisan Bakery“ angegriffen und sich dort mit Geiseln verschanzt. Zunächst war von mindestens acht Tätern die Rede gewesen, die der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) angehören sollen.

Nach stundenlanger Belagerung stürmten Sicherheitskräfte am Samstagmorgen das Gebäude. Nach Angaben der Armee des südasiatischen Landes wurden 20 ausländische Zivilisten von den Angreifern getötet. Die italienische Agentur Ansa berichtete, unter den Geiseln seien sieben Italiener gewesen. Nach Angaben aus Tokio waren möglicherweise auch Japaner betroffen. Es gebe vorerst keine Hinweise auf deutsche Opfer. Das teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Samstag in Berlin mit. Die deutsche Botschaft in Bangladesch stehe „in ständigem und engem Kontakt mit den zuständigen Behörden in Dhaka“, erklärte er.

Zu der Gewalttat bekannte sich nach Angaben der US-Terrorbeobachtungsstelle Site die Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Bangladeschs Premierministerin Sheikh Hasina sprach von einem Terrorakt, nannte jedoch keine Namen von Organisationen: „Wir werden keinen Akt des Terrorismus in Bangladesch dulden.“

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