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Abstimmung über Arbeitskampf auf Schloss Windsor endet

Gewerkschaften Abstimmung über Arbeitskampf auf Schloss Windsor endet

Bezahlt das britische Königshaus seine Angestellten zu schlecht? Mitglieder einer Gewerkschaft hatten zwei Wochen Zeit, über einen Arbeitskampf abzustimmen - heute soll das Ergebnis bekanntgegeben werden.

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Schloss Windsor ist das älteste und größte bewohnte Schloss der Welt.

Quelle: Frank May/Archiv

London. Die zuständige Gewerkschaft will am Nachmittag mitteilen, wie sie sich entschieden haben. Ein "Ja" würde bedeuten, dass 45 Wärter auf Schloss Windsor ab Ende April bestimmte Extra-Aufgaben nicht mehr übernehmen, etwa Führungen für Touristen und Aufgaben als Dolmetscher oder Ersthelfer.

Ein echter Streik steht also nicht an, und es geht auch nicht um Angestellte, die unmittelbar für Queen Elizabeth II. (88) oder ihre Familie arbeiten. Besucher auf Schloss Windsor, dem ältesten und größten bewohnten Schloss der Welt, würden dennoch unter dem Arbeitskampf leiden, kündigte die Gewerkschaft an. Die Arbeitgeberseite sieht das anders: Laut Royal Collection Trust zufolge würden Schlossbesucher das gar nicht merken.

Die Wärter sind unzufrieden, weil sie Extra-Aufgaben übernehmen, die dem Königshaus Geld einbringen - zusätzliches Gehalt bekommen sie aber nicht. Der Royal Collection Trust argumentiert, dass die Extras freiwillig seien und die Wärter ohnehin überdurchschnittlich bezahlt würden.

dpa

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