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Bemannter Start zur ISS wird verschoben

Wissenschaft Bemannter Start zur ISS wird verschoben

Sicherheit geht im Weltall über alles. An einem startklaren russischen Raumschiff ist ein Defekt entdeckt worden. Die Raumfahrer aus Russland und den USA müssen sich mehrere Wochen gedulden.

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Ein Handout der Nasa zeigt die Internationale Raumstation ISS.

Quelle: NASA/Archiv

Moskau. Der für kommenden Freitag (23.9.) geplante Start von drei Raumfahrern zur Internationalen Raumstation ISS muss wegen technischer Probleme bis zu anderthalb Monate verschoben werden. Das teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos in Moskau mit.

Bei Tests am Raumschiff "Sojus MS-02" auf dem Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan sei ein schadhaftes Teil aufgefallen, das ersetzt werden müsse. Ingenieure begannen mit einer Teildemontage des Raumschiffs, um an die Fehlerquelle zu kommen.

Nach dem Austausch des Teils müssten einige Tests wiederholt werden, so dass der Schaden frühestens Anfang Oktober behoben sei, meldete die Agentur Interfax. Günstiger für einen Start sei aber die zweite Oktoberhälfte, wenn die ISS bei ihren Erdumrundungen wieder direkt über Baikonur hinweg fliege.

Die russischen Kosmonauten Sergej Ryschkow und Andrej Borissenko und ihr US-Kollege Robert Shane Kimbrough sollten als Langzeitbesatzung bis Februar 2017 auf der ISS bleiben. Als möglicher Ersatz bereiten sich Alexander Missurkin, Nikolai Tichonow (Russland) und Mark Vande Hei (USA) auf den Start vor.

dpa

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