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Erneut toter Wal an Nordseestrand

Dänemark Erneut toter Wal an Nordseestrand

An einem dänischen Nordseestrand ist am Dienstag ein toter Wal angespült worden. Bei dem Tier, das in dem Ort Blokhus in der Jammerbucht gestrandet war, handle es sich wahrscheinlich um einen Finnwal, sagte der Biologe Lasse Fast Jensen vom Seefahrts- und Fischereimuseum in Esbjerg.

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Noch nicht identifizierbar: Der Wal liegt im dänischen Blokhus noch halb im Wasser.

Quelle: Flemming Henriksen/dpa

Blokhus. Der Fachmann informierte so die Deutsche Presse-Agentur. „Wir sind uns ziemlich sicher, dass es ein Finnwal ist“, meinte der Experte. „Das Problem ist nur, dass er noch halb im Wasser liegt.“ Die typische Färbung am Kopf eines Finnwals – „hell auf der einen Seite, dunkel auf der anderen“ – könne man deshalb noch nicht erkennen.

Letzter Finnwal wohl 2010 angespült

Der geschätzt zwischen 15 und 20 Meter lange Wal solle nun obduziert werden. „Er ist so groß, dass es schwierig wird, ihn zu bewegen“, sagte Fast Jensen. Deshalb solle er wahrscheinlich vor Ort untersucht werden. Finnwale seien kein typischer Anblick an der Nordseeküste, meinte Fast Jensen. „Sie leben normalerweise im Nordatlantik. Ab und zu bekommen wir Besuch von ihnen in den dänischen Gewässern. Oft verschwinden sie dann wieder. Dass sie stranden, ist selten.“ Ein Finnwal wurde Fast Jensen zufolge in Dänemark zum letzten Mal 2010 angespült. „Der war ziemlich alt!“: Er wurde auf 130 Jahre geschätzt.

Seit Anfang Januar bis Mitte Februar waren zudem rund 30 Pottwale an den Küsten der Nordsee gestorben. Experten vermuteten zuletzt Stürme und die ungewöhnlich hohen Temperaturen im Januar als Ursache. Futtermangel ist es ersten Magenanalysen zufolge nicht gewesen.

Hier sind die Pottwale an Nordseeküsten gestrandet:

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29 Pottwale starben seit Anfang Januar an den Küsten der Nordsee - Experten vermuten als Ursache Stürme und die ungewöhnlich hohen Temperaturen im Januar.

Tod in der Nordsee: 29 Pottwale starben seit Anfang Januar an den Küsten der Nordsee. Experten vermuten als Ursache Stürme und die ungewöhnlich hohen Temperaturen im Januar. Futtermangel war es jedenfalls nicht, so das vorläufige Ergebnis von Magenanalysen.

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