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Die kuriosesten Geschichten um Pokémon Go

Leichenfund, Fremdgänger, Autounfall Die kuriosesten Geschichten um Pokémon Go

Pokémon Go führt ihre Spieler auf der Jagd nach kleinen Monstern an Orte, an denen sie mitunter Erschreckendes erleben: Beim Spielen der App hat am Dienstagabend ein 49-jähriger Däne in Odense eine Leiche entdeckt. Und das war nicht der erste Zwischenfall im Zusammenhang mit dem Spiel.

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Orientierungslos hinter den kleinen Monstern her: Pokémon-Go-Spieler haben schon einige außergewöhnliche bis tragische Fälle erlebt.

Quelle: Peter Steffen/dpa

Leiche im Abwasserkanal

Odense. Gegen 21 Uhr war ein 49-jähriger am Dienstagabend im Odenser Stadtteil Stige unterwegs, als er in einem Abwasserkanal nach Pokémon suchte. Sein Atem stockte, was er dort erblickte, war eine Leiche, die wohl schon länger dort gelegen hatte.

Räuber nutzen Pokémon Go, um Spieler zu überfallen

Schon in der vergangenen Woche hatte die Polizei von O'Fallon in Missouri (USA) bestätigt, dass einige Räuber unachtsame Spieler zu den Pokéstops lockten und anschließend ihrer Habe entledigten

Pokémon-Trainerin findet Leiche

In Wyoming (USA) hat eine 19-Jährige ebenfalls eine Leiche in ihrer Umgebung entdeckt, als sie auf der Suche nach Wasser-Pokémon war.

Sex bei der Pokémon-Jagd

Es gibt aber auch weniger kriminelle Überraschungen: Ein 18-Jähriger aus Neu-Ulm traf in der Nacht zu Montag in einer Grünanlage im Stadtteil Offenhausen auf ein Paar traf, das gerade Sex hatte, berichtet die "Augsburger Allgemeine". Schließlich wurde der 18-Jährige zum Spielverderber und rief die Polizei.

Fremdgegangen mit Pokémon Go

Ein Ney Yorker berichtete, wie seine Freundin in der App nachgeschaut hatte, welche Pokémon er bereits gefangen hatte. Dumm nur: Dabei steht aber auch der Ort, an dem das Monster ins Netz gegangen ist. Als sie die Wohnung seiner Ex entdeckte, ihm aber keine Ausrede einfiel, war er zwar weiterhin ein Pokémon reicher, aber seine Freundin los, wie er der "New York Post" erzählte.

In der Höhle

Vier Jugendliche aus Großbritannien verliefen sich in einem Labyrinth aus Höhlen – am Ende mussten drei Feuerwehr-Teams und zwei Rettungsmannschaften ausrücken.

Und in die Tiefe

Zwei Männer in San Diego (Kalifornien) stürzten eine 30 Meter hohe Klippe hinab, blieben Berichten zufolge aber wie durch ein Wunder ohne schwere Verletzungen.

Keine Jagd im KZ

Laut mehreren Medienberichten baten auch die Betreiber des Holocaus-Museums in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz die App-Betreiber Niantic eindringlich, die Verbreitung von Pokémon auf dem Gelände zu unterbinden. Ein häufig zitierter Tweet zu dem Thema ist aber mittlerweile nicht mehr zu finden.

Pokémon Go verursachte Unfälle

Auch Meldungen über Unfälle, die unachtsame Spieler von Pokémon Go verursacht haben, gibt es bereits: Zum Beispiel von der Polizei der US-Universität Texas A&M: Sie berichtet von einem Auffahrunfall auf ein illegal geparktes Auto.

Versperrter Restaurant-Eingang in Kiel

Die Begeisterung der „Pokémon Go“-Spieler für die App hat in Kiel einen Polizeieinsatz ausgelöst. Mitarbeiter der Restaurantkette "Vapiano" hatten am Mittwochnachmittag die Polizei alarmiert, weil 20 bis 30 Jugendliche mit Smartphones den Eingang blockierten, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte.

Von Imke Schröder und Niklas Wieczorek

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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