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ESC ist, wenn Deutschland Letzter wird

Reaktionen aus dem Netz ESC ist, wenn Deutschland Letzter wird

Grand Prix ist, wenn Deutschland Letzter wird? Lange Zeit sah beim ESC-Finale alles nach einem Sieg von Australien aus, doch dann siegte überraschend die Ukraine. Jamie-Lee Kriewitz holte nur elf Punkte - eine ungerechte Platzierung, meinen viele. Hier finden Sie die Reaktionen aus dem Netz.

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Jamie-Lee Kriewitz hat für "Ghost" elf Punkte beim ESC in Stockholm erhalten. Das ist der letzte Platz.

Quelle: Jonathan Nackstrand/afp

Kiel/Stockholm. Deutschland hat beim Eurovision Song Contest zum zweiten Mal in Folge nur den letzten Platz erreicht.  Mit lediglich elf Punkten landete Jamie-Lee Kriewitz (18) in Stockholm mit dem Lied „Ghost“ ganz hinten im Feld der 26 Finalteilnehmer. Im vergangenen Jahr holte Ann Sophie („Black Smoke“) ebenfalls den letzten Platz für Deutschland - mit null Punkten. In der Nacht zum Sonntag sagte Jamie-Lee im ARD-Fernsehen, sie sei natürlich ein bisschen traurig, aber sie gebe sich keine Schuld. „Ich war sehr zufrieden mit meinem Auftritt und ich glaube, ich habe mir nichts vorzuwerfen.“

Bei Twitter und Facebook herrscht großes Unverständnis über den letzten Platz beim ESC. Viele hätten Jamie-Lee mehr Punkte zugetraut, sie gar im Mittelfeld vermutet. So wie ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber sprachen sie sich für einen „eins a“-Auftritt aus (alleine über 75 Kommentare unter dem Facebook-Post).

Manche haben den letzten Platz beim ESC aber schon erahnt.

 

Einige können den letzten Platz beim ESC aber auch mit Humor hinnehmen.

Andere feiern die Titelverteidigung.

Natürlich steht wieder die Frage im Raum, was gewesen wäre wenn...

 

Um den Titel "Letzter beim Eurovision Song Contest" kommendes Jahr zu verteidigen, gibt es auch schon Vorschläge:

Denn wie heißt es doch so schön: Aller guten Dinge sind drei!

Wann Deutschland beim ESC ganz hinten landete

Erfolglose deutsche Teilnehmer beim Eurovision Song Contest (kurz: ESC; früher: Grand Prix Eurovision de la Chanson) im Überblick:

2016: Jamie-Lee Kriewitz landet mit „Ghost“ in Stockholm mit elf Punkten auf dem letzten Platz bei 26 Finalteilnehmern.

2015: Ann Sophie landet mit „Black Smoke“ in Wien mit null Punkten auf dem letzten Platz (zusammen mit Österreich) bei 27 Finalteilnehmern.

2008: Die in Deutschland erfolgreiche Castingband No Angels holt mit „Disappear“ in Belgrad - ebenso wie Polen und Großbritannien - nur 14 Punkte - die schlechteste Punktzahl bei 25 Finalteilnehmern. Höhere Einzelwertungen bei Punktgleichheit bewahren Deutschland vor einem offiziellen letzten Platz. Stattdessen heißt es Rang 23 von 25.

2005: Gracia holt mit „Run & Hide“ in Kiew nur vier Punkte und landet bei 24 Finalteilnehmern ganz hinten.

1995: Das Duo Stone & Stone bekommt mit „Verliebt in Dich“ in Dublin lediglich einen Punkt. Die beiden Musiker werden Letzte bei 23 Finalteilnehmern.

1974: Cindy & Bert holen mit „Die Sommermelodie“ in Brighton nur drei Punkte - letzter Platz (14. Rang), zusammen mit Norwegen, der Schweiz und Portugal bei 17 Teilnehmern.

1965: Ulla Wiesner bekommt mit „Paradies, wo bist du?“ in Neapel null Punkte, wie auch Spanien, Belgien und Finnland. Das ist viermal ein 15. Platz bei 18 Teilnehmern.

1964: Nora Nova bleibt mit „Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne“ in Kopenhagen bei null Punkten - ebenso wie Portugal, Jugoslawien und die Schweiz. Das ist viermal ein 13. Platz bei 16 Teilnehmern.

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Ein Artikel von
Tanja Köhler
Ressortleiterin Digitale Angebote

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Ukraine gewinnt
Foto: Jamie-Lee hatte bei der Punktevergabe nicht viel Spaß.

Showdown in Stockholm: Die Ukraine siegt mit einem politischen Protestsong den Eurovision Song Contest 2016. Und Deutschland erlebt wieder ein Debakel: Jamie-Lee landet mit ihrem „Ghost“ auf dem letzten Platz.

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