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Extremschwimmer bricht Bodensee-Durchquerung ab

Freizeit Extremschwimmer bricht Bodensee-Durchquerung ab

Der Extremsportler Bruno Dobelmann ist erneut mit dem Versuch gescheitert, den Bodensee ohne wärmenden Neopren-Anzug in Längsrichtung zu durchschwimmen. Etwa 13 Stunden nach dem Start stieg der 53-Jährige am späten Dienstagabend aus dem Wasser.

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Extremschwimmer Bruno Dobelmann ist auch mit seinem zweiten Rekordversuch gescheitert.

Quelle: Patrick Seeger

Bodman. "Er gibt zeitgleich seinen Rücktritt vom Langstreckenschwimmen bekannt", teilte sein Manager Oliver Halder mit. Grund für den Abbruch seien "mentale Probleme" gewesen. "Ich bin total fertig. Der Bodensee hat definitiv etwas gegen mich", sagte der Extremschwimmer mit Spitznamen "Orca" später der Nachrichtenagentur dpa.

"Abbruch! Feierabend!", schrieb er auf seiner Facebook-Seite. Wegen hoher Wellen musste der 110-Kilo-Mann am Dienstagabend um jeden Meter kämpfen. Auf Höhe Uhldingen hatte eine Gewitterfront das Team erreicht. Das Wetter sei "grausig" gewesen, sagte der Sportler. "Um 16 Uhr kam das erste Unwetter mit Blitz, Donner, Starkregen, um 21 Uhr die nächste Unwetterfront. Ich kam nicht von der Stelle." Danach sei er nicht mehr voran gekommen. "Die markanten Punkte haben sich nicht bewegt."

Dobelmann war am Dienstagmorgen im Strandbad Bodman zu dem zweiten Versuch - seiner "Revanche" - gestartet. Er wollte die 64 Kilometer lange Strecke bis Bregenz in 28 Stunden zurücklegen. Den ersten Versuch hatte er am 21. Mai wegen starker Blasenprobleme abgebrochen. Jetzt sei Schluss; eine weitere Revanche werde es nicht mehr geben. "Das Langstreckenschwimmen werde ich aufgeben, der Orca ist definitiv gestorben. Ab jetzt bin ich der Bruno."

dpa

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