17 ° / 12 ° Gewitter

Navigation:
Feuer auf AIDA-Neubau

Kabelbrand Feuer auf AIDA-Neubau

Zweimal musste die Jungfernfahrt der „Aidaprima“ bereits verschoben werden, weil die japanische Werft das Schiff nicht rechtzeitig abliefern konnte. Jetzt wackelt auch der dritte Termin, der 30. April. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es Montagabend auf dem Kreuzfahrtschiffsneubau zum Kabelbrand.

Voriger Artikel
BAP-Sänger Niedecken erschrickt bei seinen Texten
Nächster Artikel
Lena Dunham macht Wahlkampf für Hillary Clinton

Bereits zwei Mal musste die Jungfernfahrt der Aidaprima nun schon verschoben werden. Jetzt gab es einen Kabelbrand an Deck.

Quelle: Aida

Rostock/Nagasaki. Laut japanischen Medienberichten wurde gegen 20.30 Uhr (Ortszeit) Feueralarm ausgelöst. Zuvor war im hinteren Bereich des Schiffes eine starke Rauchentwicklung aufgetreten. Die Werft-Feuerwehr und die örtliche Feuerwehr aus Koyagi von der Präfektur Nagasaki rückten zum Einsatz aus und konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Die Rostocker Reederei Aida Cruises bestätigte den Zwischenfall. Die Crew und Werftmitarbeiter wurden laut Reederei umgehend vom Schiff evakuiert. Verletzte gab es nicht. Nach Meldungen aus Nagasaki ist der Kabelbrand in einem etwa 15 Quadratmeter großen Raum auf Deck 7 entstanden. 

Auf Bildern aus Japan war das von Scheinwerfern angestrahlte Schiff im Dock der Werft zu sehen. Die Situation sei zu jeder Zeit unter Kontrolle gewesen, so die Reederei. Auf der Werft in Nagasaki befindet sich ein Team der Bauaufsicht aus Rostock, das laufend den Stand der Entwicklung nach Rostock meldet. Angaben zu Schäden und zur Ursache sind derzeit nicht möglich. Die Ermittlungen zur Ursache der Rauchentwicklung dauern derzeit noch an, heißt es. Die „Aidaprima“ sollte eigentlich am 30. April in Hamburg präsentiert werden. Ob dieser Termin noch zu halten ist, war am Montag noch nicht klar. Der 300 Meter lange und 125000 BRZ große Neubau ist das neue Flaggschiff der Rostocker Reederei und soll ganzjährig von Hamburg aus jeden Sonnabend zu Kreuzfahrten auslaufen. 

Der Neubau wurde zusammen mit einem Schwesterschiff im August 2011 bei der Werft Mitsubishi Heavy Industries in Nagasaki bestellt. Ursprünglich sollte das Schiff im März 2015 von Nagasaki auslaufen.

Von Frank Behling und Jörn Genoux

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

Mehr aus Nachrichten: Panorama 2/3