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Feuerkasse schätzt Schäden auf 3,5 Millionen Euro

Tornado in Hamburg Feuerkasse schätzt Schäden auf 3,5 Millionen Euro

Nach dem Tornado in Hamburg erwartet die Feuerkasse Schadensmeldungen ihrer Versicherten im Volumen von 3,0 bis 3,5 Millionen Euro. Dies sei vorerst eine grobe Schätzung, sie basiere auf Erfahrungswerten, sagte der Sprecher der Hamburger Feuerkasse Versicherungs-AG, Christoph Prang.

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Nach dem Tornado in Hamburg erwartet die Feuerkasse Schadensmeldungen ihrer Versicherten im Volumen von 3,0 bis 3,5 Millionen Euro.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Hamburg. Für eine belastbare Aussage sei es noch zu früh, da nicht alle Schäden sofort erkennbar seien. Drei Mitarbeiter waren am Vortag in den vom Unwetter getroffenen Stadtteilen im Nordosten unterwegs gewesen, um Schäden direkt aufzunehmen. Dort hatte am Dienstagabend ein schweres Unwetter binnen weniger Minuten Bäume umgestürzt, Dächer abgedeckt, Gärten zerstört und Keller geflutet.

Wohngebäudeversicherungen decken Schäden nach Hagel, Sturm, Feuer oder Blitzeinschlag ab. Etwas mehr als ein Zehntel dieser darüber Versicherten habe sich zusätzlich gegen Schäden durch Naturgewalten wie Überschwemmungen durch Starkregen, Erdrutsche oder Schneedruck aufs Gebäude abgesichert (Elementarschadenversicherung), teilte die Versicherung mit. 65 Prozent aller Hamburger Wohngebäude sind nach Unternehmensangaben bei der Feuerkasse versichert.

Gebäudeversicherungen werden teurer

Nach den Unwettern mit Starkregen in den vergangenen Wochen rechnet der Versicherungskonzern Provinzial Nordwest mit weiter steigenden Kosten für eine Gebäudeversicherung. Wenn lokale, heftige Wetterereignisse in kurzer Zeit viele Schäden anrichteten, habe das Folgen für die gesamte Versicherungsbranche, sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Breuer bei der Vorstellung der Bilanzzahlen für 2015 am Donnerstag in Münster.

In den vergangenen Wochen registrierte Deutschlands zweitgrößter öffentlicher Versicherer rund 12 000 Schäden in Westfalen und Norddeutschland. Die Tiefs „Elvira“ und „Friederike“ werden laut Breuer mit rund 25 Millionen Euro im laufenden Jahr in die Bilanz einfließen. Das sei allerdings keine große Belastung.

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Foto: Auf mehreren hundert Metern Länge hatte wahrscheinlich ein Tornado am Vorabend im Stadtteil Farmsen eine Schneise der Zerstörung hinterlassen.

Die Unwettergefahr in Deutschland ist noch nicht gebannt. Nach dem Tornado in Hamburg und Schleswig-Holstein sowie den Überschwemmungen durch Starkregen im Ruhrgebiet warnte der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch erneut vor örtlich begrenzten „extremen Unwettern“.

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