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Nebel stoppte Aida-Kreuzfahrer

1000 Deutsche betroffen Nebel stoppte Aida-Kreuzfahrer

Dichter Seenebel hat in dieser Woche die Schifffahrt in der Bucht von Tampa in Florida (USA)  lahmgelegt. Betroffen waren davon auch mehr als 1000 deutsche Passagiere der „Aidavita“. Vom Mittwochabend bis Donnerstagabend  wurde aus Sicherheitsgründen jeglicher Verkehr von Wasserfahrzeugen durch die in der Bucht von Tampa untersagt.

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1000 Deutsche saßen auf der Aida fest.

Quelle: Frank Behling

Tampa. Für die Fahrt durch den Seekanal nach Tampa fordert die US Coast Guard mindestens zwei  Meilen Sicht. Sinkt diese Sicht, dürfen Schiffe nicht durch diesen Seekanal ein- oder auslaufen. Der Kanal verbindet den Hafen von Tampa mit dem Golf von Mexiko.

Elf Schiffe mussten deshalb am Donnerstag im Golf von Mexiko eine Warteposition einnehmen. Etliche Schiffe durften gleichzeitig den Hafen nicht verlassen. Betroffen waren auch deutsche Kreuzfahrtpassagiere.  Das   Kreuzfahrtschiff „Aidavita“ wurde während der Liegezeit am Kreuzfahrtterminal in Tampa von dem Nebel überrascht. Die Folge: der Kapitän durfte am Mittwochabend nicht wie geplant um 18 Uhr auslaufen und musste bis zur Verkehrsfreigabe warten. Diese gab es erst fast 24 Stunden später. Am Donnerstag gegen 17 Uhr hatte die Sichtweite wieder zwei Meilen erreicht, weshalb die US Coast Guard den Kanal wieder öffnete.

Während die mehr als 1000 deutschen Aida-Urlauber im Hafen von Tampa den verlängerten Landgang genießen durften, saßen mehr als 1000 amerikanische Passagiere im Golf von Mexiko auf See fest. Sie waren auf dem Kreuzfahrtschiff  "Carnival Paradise", das am Donnerstag in Tampa einen Reisewechsel vornehmen sollte. An ihrem Liegeplatz lag außerdem die „Aidavita“. Die „Carnival Paradise“ traf erst am Donnerstagabend gegen 21 Uhr am  dem Terminal in Tampa ein. Eigentlich hätte das Schiff da schon mit neuen Passagieren wieder auslaufen sollen. Angesichts der Uhrzeit verschob die Reederei den Reisewechsel der Passagiere  aber auf den Freitag.  Die angereisten Passagiere erhielten Gutscheine und mussten eine Nacht in Hotels in Tampa auf die „Carnival Paradise“ warten.

Die „Aidavita“ konnte am Donnerstag gegen 20 Uhr die Bucht von Tampa unter Lotsberatung wieder verlassen. Fast 24 Stunden später als geplant.  Die verlängerte Liegezeit  in Tampa hat für die Passagiere aber auch Folgen. Die Ankunft im nächsten Hafen New Orleans verzögerte sich um  18 Stunden. Erst in der Nacht zum Sonnabend traf das 202 Meter lange Schiff am Riverwalk-Terminal in New Orleans ein.  Auf der Fahrt von Tampa nach New Orleans konnte der Kapitän der „Aidavita“ jedoch bereits einen Teil der Verzögerung durch eine höhere Geschwindigkeit wieder aufholen. Da die Kreuzfahrt noch zwei weitere Seetage hat, kann auch der Rest der Verspätung durch eine höhere Geschwindigkeit  wieder aufgeholt werden. Die "Aidavita" ist in diesem Winter im Golf von Mexiko unterwegs. Ab 7. Mai ist die "Aidavita" in Kiel stationiert.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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Foto: Kapitän Jörg Miklitza ist als Kapitän der "Aidamar" in Hamburg zu Gast. Er kennt sich aber auch in der Ostsee aus.

Aus Jamaica kommend ist der erste große Kreuzfahrer der neuen Saison in einem deutschen Hafen eingetroffen. Die „Aidamar“ machte am Sonnabend kurz vor 8 Uhr nach der Atlantiküberquerung in Hamburg fest. Gestartet war das Schiff zur 25 Tage dauernden Reise am 2. Februar in Montego Bay auf Jamaica. 

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