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TV-Richter Hold will Bundespräsident werden

Freie Wähler TV-Richter Hold will Bundespräsident werden

Der bekannte TV-Jurist Alexander Hold wird bei den kommenden Wahlen als Kandidat für die Bundespräsidentschaft antreten. Die Freien Wähler bestätigten am Mittwoch einen Bericht der Zeitschrift "Bunte", wonach der 54-jährige Allgäuer aus Kempten am 12. Februar in Berlin für sie zur Wahl stehen soll.

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Überraschender Kandidat für die Bundespräsidentschaft: Ex-TV-Richter Alexander Hold.

Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

München. Was zunächst anmuten mag wie eine TV-Satire entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als möglicher politischer Karrieresprung der Extraklasse. Alexander Hold ist in seiner Allgäuer Heimat als Kommunalpolitiker für die Freien Wähler aktiv, die ihn mit der Nominierung zwar etwas überrascht hätten, aber durchaus als ernstzunehmende bürgerliche Alternative vorschlagen.

Der Vorsitzende der bayrischen Freie-Wähler-Landtagsfraktion, Hubert Aiwanger, bestätigte am Mittwoch in München laut einer Pressemitteilung: „Alexander Hold ist ein Glücksfall für unser Land. Als verantwortungsvoller Richter und engagierter Kommunalpolitiker der Freien Wähler hat er sich über alle Parteigrenzen hinweg einen hervorragenden Ruf erworben."

TV-Bekanntheit sei ein Vorteil

Alexander Hold ist seit seiner nach ihm benannten und bis 2012 ausgestrahlten Richter-Show im "RTL"-Fernsehen vielen Deutschen bekannt. Auch danach war er in vielen Talkshows mit juristischem Hintergrund vertreten. "In vielen Jahren als beliebter und populärer TV-Richter ist er bundesweit bekannt und genießt bei den Bürgern ein hohes Vertrauen. Gerade in Zeiten, da bei manchen Bürgern Zweifel wachsen, ob Recht und Gesetz geachtet und verteidigt werden, bringt ein Richter und Kommunalpolitiker wichtige Voraussetzungen für unser höchstes Staatsamt mit“, so Aiwanger.

In Berlin werde sich Hold am 12. Februar nun der Bundesversammlung und ihren 1200 Delegierten zur Wahl stellen. Kandidatenvorschläge der großen Parteien sind nach dem angekündigten Rückzug von Joachim Gauck noch nicht bekannt.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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