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Falsche Angehörige flog zum Absturz-Ort

Germanwings-Unglück Falsche Angehörige flog zum Absturz-Ort

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine hat die Lufthansa Anzeige gegen eine Frau aus Beverungen (Kreis Höxter) erstattet. Sie soll sich als Verwandte einer getöteten Lehrerin ausgegeben haben, um mit der Lufthansa zum Absturzort fliegen zu können.

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Eine Frau aus dem Kreis Höxter soll als falsche Angehörige mit der Lufthansa zum Unglücksort geflogen sein.

Quelle: Jean Christophe Magnenet/AFP

Bielefeld . Nach Informationen des Westfalen-Blattes habe die Lufthansa Anzeige bei der Bundespolizei erstattet. Diese habe den Vorgang an die Polizei Höxter weitergeleitet, die nun die Beschuldigte befragen und dem Betrugsverdacht nachgehen soll.

Klaus Gorny, Sprecher bei der Lufthansa, sagte dem Westfalen-Blatt: „Wir bedauern sehr, dass die Angehörigen durch diesen Vorfall in ihrer Trauer gestört wurden.“ Lufthansa habe Angehörigen in den ersten Tagen nach dem Unglück unbürokratisch helfen wollen. Man habe Angaben deshalb zunächst nur auf eine gewisse Plausibilität geprüft.

Die Frau aus Beverungen soll zweimal auf Lufthansa-Kosten in die Unglücksregion geflogen sein und auch die Gedenkstätte in Seyne-les-Alpes besucht haben. Eine Rückfrage der Fluggesellschaft bei den Eltern der toten Lehrerin soll den Verdacht aufgebracht haben.

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KN-online (Kieler Nachrichten)