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"Global Marijuana March" in mehrern Städten

Gesellschaft "Global Marijuana March" in mehrern Städten

Für die Legalisierung von Marihuana sind Hunderte Menschen in Heidelberg, Stuttgart und Tübingen auf die Straße gegangen. Auch in den USA, wo der "Global Marijuana March" 1999 seinen Ursprung nahm, sidn Veranstaltungen in zahlreichen Großstädten geplant.

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Zahlreiche Cannabis-Konsumenten und -befürworter demonstrierten gegen ihre Kriminalisierung.

Quelle: Andreas Gebert

Heidelberg/Stuttgart. Cannabis-Produkte sind in Deutschland illegale Suchtmittel. Besitz, Anbau und Handel sind verboten. Die Grüne Jugend setzt sich auf Bundesebene für die Legalisierung von Cannabis ein.

In Heidelberg erwarteten die Veranstalter der Aktion "Global Marijuana March 2015" rund 500 Demonstranten - die Polizei registriert dann aber nur etwa 250. In Stuttgart hatten sich auf Facebook mehr als 900 Menschen unverbindlich angemeldet. Die Polizei zählte dort ungefähr 400 Teilnehmer, in Tübingen 40. Zwischenfälle wurden im Südwesten nicht gemeldet. Demonstrationen für die Legalisierung von Cannabis sollte es nach Angaben der Veranstalter in 27 deutschen und vielen hundert Städten weltweit geben.

Mit bedruckten T-Shirts und Plakaten wie "Regulieren statt Kriminalisieren" zogen die Demonstranten durch die Innenstädte und setzten sich für legalen Marihuana-Konsum ein. "Wir haben Demo-Schilder, Banner und einen Lastwagen mit Lautsprechern", sagte ein Sprecher des Hanfverbandes Rhein-Neckar am Samstag. Die Polizei beschlagnahmte einen Karton essbare Hanfsamen, die eigentlich am Rathaus Stuttgart verteilt werden sollten. Man prüfe, ob ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorliege, sagte ein Polizeisprecher.

Am 9. Mai soll es Demonstrationen in Mannheim und Ulm geben. Deutschlandweit machten laut Hanfverband im vergangenen Jahr mehr als 4000 Menschen beim "Global Marijuana March" mit, eine der größten Demos gab es demnach in Ulm. Der Aktionstag findet traditionell am ersten Samstag im Mai statt. Weil diesmal der Feiertag 1. Mai so nah an dem Datum liegt, haben sich die Veranstalter in manchen Städten für ein anderes Datum entschieden.

dpa

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