25 ° / 16 ° Regenschauer

Navigation:
Grönemeyer nimmt Xavier Naidoo in Schutz

Leute Grönemeyer nimmt Xavier Naidoo in Schutz

Herbert Grönemeyer (59) hat sich empört über die Absage an Xavier Naidoo (44) als Kandidat beim Eurovision Song Contest (ESC) geäußert. "Der NDR konnte sich glücklich schätzen, so ein Kaliber wie Xavier für seine Eurovision gewonnen und überredet zu haben", schrieb der Rocksänger ("Mensch") am Dienstag bei Facebook.

Voriger Artikel
Roger Cicero ist "Hutträger des Jahres"
Nächster Artikel
Freiheitsmedaille für Streisand und Spielberg

Herbert Grönemeyer hält die ESC-Absage für «absurdes Theater».

Quelle: Karlheinz Schindler

Berlin. ook. Naidoo sei einer der besten deutschen Musiker. "Was jetzt auf seinem Rücken für ein absurdes Theater abgefertigt wird, ist unverständlich."

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hatte Naidoo ("Dieser Weg") am vergangenen Donnerstag als deutschen ESC-Vertreter gesetzt. Nachdem sich aufgrund seiner politischen Äußerungen in der Vergangenheit starker Protest gegen Naidoo formierte, zog der Sender die Nominierung schon am Samstag wieder zurück. "Wir brauchen keine Gesinnungspolizei oder Meinungsüberwachung, sondern hoffentlich 80 Millionen verschiedene Köpfe und Wahrheiten", schrieb Grönemeyer. Naidoo sei ein christlicher Freigeist, nicht aber homophob oder rechts.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
ESC-Chaos beim NDR
Foto: Auf diese Demonstration geht ein Großteil der Kritik an Xavier Naidoo ein: der umstrittene Auftritt vor der "Reichsbürger"-Bewegung.

Dutzende Prominente haben Xavier Naidoo nach der zurückgezogenen ESC-Nominierung unterstützt. Unter der Überschrift „Menschen für Xavier Naidoo“ erschien am Sonnabend in der „FAZ“ eine Anzeige mit Namen von 121 Künstlern wie Die Prinzen, Mario Adorf, Jan Delay, Jan Josef Liefers und Til Schweiger.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten: Panorama 2/3