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Eisbomben, gekühlte Pools und Rasensprenger

Hagenbecks Tierpark Eisbomben, gekühlte Pools und Rasensprenger

Die Tiere im Zoo müssen nicht arbeiten, darum reagieren sie gelassen auf Hitzewellen und schalten einfach einen Gang runter. Vorzugsweise im Schatten. Abkühlung und Erfrischungen bringen aber die schlappen Tiere in Schwung und Abwechslung in den Zoo-Alltag. Ein besonderer Clou: Die „Eisbomben“.

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Zur Abkühlung von den hochsommerlichen Temperaturen bekommen die Eisbären einen kühlen Snack serviert.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Hamburg. Einfachste Maßnahme: Rasensprenger an und Tier freut sich, zum Beispiel die Alpakas mit der warmen Wolle oder die Affen im Hamburger Tierpark Hagenbeck. „Auch die Orang-Utans genießen es bei dieser Hitze, wenn der Pfleger ihnen einen Gartenschlauch hinhält“, sagt Hagenbeck-Tierärztin Adriane Prahl.

Andere Tiere nutzen das Wasserbecken auf ihrem Gelände und nehmen jetzt öfter ein Bad als sonst, wie etwa die asiatischen Elefanten. Luxus-Bedingungen finden die Antarktischen Pinguine vor. Ihr Wasser wird auf sieben Grad heruntergekühlt. „Ihre Kollegen, die Humboldt-Pinguine, stammen aus Südamerika und kommen gut mit höheren Temperaturen klar“, sagt Prahl.

Die aus Russland nach Hamburg gekommenen Walrösser nutzen an Hochsommertagen ausgiebig ihr Becken mit einer Wassertemperatur von erfrischenden 15 Grad. „Eisbären und Robben liegen auch mal gerne in der prallen Sonne“, hat der Revierpfleger für das „Eismeer“, Dirk Stutzki, beobachtet.

Der Hit für heiße Tage sind „Eisbomben“. Statt „Fürst-Pückler-Eis“ gibt es allerdings Fisch und Obst, das in Wasser eingefroren wird. „Die kann man dann entweder ins Wasser werfen, wo sich Walrösser und auch die Eisbären daran erfreuen“, sagt die Tierärztin. Oder für manche Tiere wird, wie zum Beispiel für die Kamtschatka-Bären, gleich eine Kette mit eingefroren. Damit können sie dann spielen, daran lecken oder kratzen und am Ende das Futter eisgekühlt genießen.

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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