7 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Ist Köln als Schwulenmetropole abgemeldet?

Gesellschaft Ist Köln als Schwulenmetropole abgemeldet?

Kaum ist die (heterosexuell geprägte) "Berlin is over"-Debatte etwas abgeflaut, scheint es bei Schwulen eine Köln-Diskussion zu geben. Anders als in den 90er Jahren, als viele beim Wort Homosexuellenmetropole vor allem an die Stadt am Rhein dachten (etwa wegen des Kinoerfolgs "Der bewegte Mann"), ist Köln "längst nicht mehr die angesagteste Stadt für Schwule", wie das Magazin "Männer" schreibt (das übrigens in Berlin erscheint).

Voriger Artikel
Elton John schimpft über Handys und Tablets
Nächster Artikel
Wie geplant: Abrissbagger zerstören Pariser Kunstprojekt

Christopher Street Day in Berlin.

Quelle: Wolfgang Kumm

Köln/Berlin. ).

Berlin habe nun mal die "abwechslungsreicheren Partys" und anders als Köln nicht nur eine Straße, "in der sich Hunderte Schwule mit einem Kölsch aneinander quetschen", schreibt ein Kölner Szenekenner. "Von Ibiza über Barcelona, Paris, Amsterdam bis hin nach London, überall ähnelt sich der Clubsound auf den Plattentellern der Gaypartys. Nur in Köln, da dröhnt Helene Fischer im gefühlt stündlichen Takt mit "Atemlos" aus den Lautsprechern..."

Ex-Kölner und "Männer"-Chefredakteur David Berger hat immerhin in Sachen Christopher Street Day Trost für die Domstadt: "CSD können sie besser als die Berliner..."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Let's Dance-Star Balian Buschbaum in Kiel
Foto: Balian Buschbaum las im Literaturhaus am Schwanenweg Kiel.

Freitagabend im Literaturhaus Schleswig-Holstein: Mehr als 100 erwartungsvolle Besucher kamen, um Balian Buschbaum aus seinem Buch „Frauen wollen reden, Männer Sex“ vortragen zu hören. Der Interesse war so groß, dass einige im Alten Botanischen Garten Kiel durchs geöffnete Fenster lauschen mussten.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten: Panorama 2/3