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Die „AIDAprima“ schwimmt

Japan Die „AIDAprima“ schwimmt

Nun wird es für Aida Cruises ernst. Der erste Neubau der neuen „Hyperion“-Klasse wurde am Mittwoch in Japan von Schleppern aus dem Ausrüstungsdock der Mitsubishi Werft gezogen und in das Hafenbecken zur Endausrüstung verlegt. Damit beginnt knapp zwei Jahre nach der Kiellegung die Endphase.

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Die „Aidaprima“ ist das neue Flaggschiff der Reederei Aida Cruises.

Quelle: Aida Cruises

Koyagi. An der Pier der Mitsubishi-Werft in Koyagi wird der 300 Meter lange und 125000 BRZ große Neubau jetzt auf seine im August angesetzte Probefahrt vorbereitet. Bis Ende September soll die Erprobung dann beendet werden und das Schiff bereit zur Übergabe sein. Nach derzeitiger Planung sollen am 1. Oktober in Yokohama erstmals Passagiere an Bord gehen. Die Jungfernreise ist für den 3. Oktober um 18 Uhr angesetzt.

Die „Aidaprima“ ist das neue Flaggschiff der Reederei Aida Cruises, dem deutschen Marktführer für Kreuzfahrten. Das Schiff hat Platz für 3250 Passagiere und ist somit das größte Passagierschiff eines deutschen Kreuzfahrtanbieters. Die „Aidaprima“ wurde 2012 zusammen mit einem Schwesternschiff bei Mitsubishi Heavy Industries bestellt. Am 30. Juni 2013 erfolgte unter der Baunummer 2300 die Kiellegung. Der Bau geriet jedoch erheblich in Verzug, so dass die zunächst für März 2015 geplante Jungfernfahrt um sechs Monate verschoben werden musste. Der japanische Werftkonzern meldete durch den Bau dieser Schiffe bereits einen Verlust von über 425 Millionen Euro an.

Die enormen Probleme der japanischen Werft sind auch ein Grund, weshalb Aida mit der nächsten Generation wieder nach Deutschland zurückkehrt. Im Frühjahr bestellte die Aida-Mutter Carnival Cruise Corporation bei den Werft-Gruppen Fincantieri (Italien) und Meyer (Deutschland/Finnland) insgesamt neun Neubauten für verschiedene Reedereien des Konzerns. Zwei Neubauten aus dem Auftrag für Meyer sollen für Aida Cruises geliefert werden. Diese Klasse wird dann als „Helios“-Klasse die Basis für die weitere Expansion bilden.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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