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US-Marine beschießt Radaranlagen

Jemen US-Marine beschießt Radaranlagen

Am Donnerstagmorgen hat die US-Marine in den Konflikt im Jemen eingegriffen. Von einem Zerstörer aus wurden drei Radaranlagen an der jemenitischen Küste im Roten Meer beschossen. Die Anlagen sollen sich nach einer Mitteilung der US-Marine in dem Gebiet befinden, das von Huthi-Rebellen beherrscht wird.

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Die US-Marine hat eine Radaranlage beschossen.

Quelle: US-Militär

Bab al-Madab. Die Huthi liefern sich seit Jahren einen blutigen Bürgerkrieg mit den  Regierungstruppen im Jemen. Seit dem 1. Oktober waren aus dem von Rebellen kontrollierten Gebiet am Roten Meer wiederholt Schiffe mit Raketen beschossen worden. Eine Schnellfähre wurde dabei getroffen und zerstört.

Als Reaktion für diesen Beschuss der Schiffe autorisierte Präsident Barack Obama am Mittwoch Verteidigungsminister Ash Carter und den Generalstabschef General Joseph Dunford zu einem begrenzten Militärschlag. Dabei sollten die Radaranlagen an der Küste zerstört werden, die bei dem Beschuss der Schiffe in den vergangenen Tagen beteiligt waren. Die Radarsysteme stehen in Verdacht, die Positionsdaten für den Raketenbeschuss ermittelt zu haben.

 Von Bord des Zerstörers „Nitze“ wurden danach mehrere Flugkörper gegen die Landziele gestartet. Angaben über  Schäden und mögliche Opfer an Land liegen noch nicht vor.

Durchs Seegebiet an der Meerenge des Bab al-Madab verläuft die wichtige Seeroute durch das Rote Meer zum Suez-Kanal. Sie wird auch von allen Containerschiffen passiert, die zwischen Asien und Nordeuropa verkehren. Auch Kreuzfahrtschiffe großer Reedereien sind dort im Winterhalbjahr regelmäßig unterwegs. Der Schutz dieser Schiffe und des Seehandels wird vom US-Verteidigungsministerium als Grund für den Militärschlag genannt.

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