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Lieberberg: "Rock am Ring wird stattfinden"

Musik Lieberberg: "Rock am Ring wird stattfinden"

Das populäre Musikfestival "Rock am Ring" wird trotz der Unsicherheit über die Nürburgring-Betreiber auch im kommenden Jahr über die Bühne gehen.Das kündigte Konzertveranstalter Marek Lieberberg in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa an.

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Marek Lieberberg ist zuversichtlich.

Quelle: Thomas Frey/Archiv

Mainz/Frankfurt/Main. n. "Was auch immer passiert: "Rock am Ring" wird stattfinden." Der rheinland-pfälzische Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD) hatte nach einem Gespräch mit Lieberberg erklärt, das Land werde alles tun, um das Festival zu sichern. Lieberberg sprach von einem Moratorium bis Ende Juli."Ich glaube, dass bis Ende Juli eine endgültige Zusage erfolgen wird."

Rund 85 000 Fans waren Anfang Juni bei "Rock am Ring" und hörten Bands wie Linkin Park, Gossip und Die Toten Hosen. Das Festival findet auf dem Formel-1-Gelände am Nürburgring in der Eifel statt. Das Land - mehrheitlicher Besitzer der Strecke samt Freizeitpark - hatte den privaten Betreibern im Februar wegen ausstehender Pachtzahlungen gekündigt. Nun laufen mit den Pächtern Verhandlungen, ob ein langer Rechtsstreit abgewendet werden kann. Wegen dieser Unklarheiten sind auch die Verträge mit Lieberberg im Wartestand.

Der Veranstalter bastelt trotz der Absichtserklärung des Landes an einem Plan B, um das Festival nicht zu gefährden. "Wir haben die Absicht, am Nürburgring zu bleiben, sagte Lieberberg. "Falls es durch welches Ereignis auch immer nicht möglich sein kann, werden wir (...) dann eine Alternative haben." Er betonte aber: "Ich bin überzeugt davon, dass das kein Lippenbekenntnis des Landes ist, sondern dass das Land sich in dieser Sache engagieren wird. Ich betrachte es praktisch als eine Art kontrollierte Zusage."

Nach seinen Angaben ist durch die Unsicherheit Zeitdruck am Ring entstanden: "Zum selben Zeitpunkt im letzten Jahr hat schon eine der Hauptgruppen, Die Toten Hosen, zugesagt. In diesem Jahr laufen unsere Verhandlungen, wir könnten sie abschließen, wir werden sie abschließen."

Gespräch: Marc-Oliver von Riegen, dpa

dpa

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