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Elf Tote bei Explosion in Istanbul

Bombenanschlag Elf Tote bei Explosion in Istanbul

Nach dem Autobombenanschlag in Istanbul hat die Polizei in der türkischen Metropole vier Verdächtige festgenommen. Die Verdächtigen seien am Dienstag in die Istanbuler Polizeidirektion gebracht worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

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In Istanbul wurden mindestens fünf Menschen bei einem Anschlag verletzt.

Quelle: Sedat Suna/afp

Istanbul. Die Nachrichtenagentur DHA berichtete, bei dem Anschlag sei ein Mietwagen für die Autobombe verwendet worden. Zu den vier Festnahmen sei es im Zusammenhang mit der Anmietung des Fahrzeugs gekommen. Bei dem Anschlag waren am Dienstag mindestens sieben Polizisten und vier Zivilisten getötet worden. 36 Menschen wurden verletzt. Ziel des Anschlags sei ein Bus der Polizei gewesen.

Auf Fernsehbildern war ein von der Explosion zerstörter Polizeibus zu sehen. Auch die umliegenden Gebäude wurden schwer beschädigt. Die Polizei bereitete sich am Dienstag darauf vor, am Ort der Explosion ein verdächtiges Paket kontrolliert zu sprengen.

Hier sehen Sie Bilder vom Anschlag in Istanbul.

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Ein Gericht in Istanbul verhängte kurz nach dem Anschlag eine eingeschränkte Nachrichtensperre. Grund sei unter anderem der Schutz der „nationalen Sicherheit“ und der „öffentlichen Ordnung“, teilte die Rundfunkbehörde RTÜK am Dienstag mit.

Ganz in der Nähe des Anschlagsortes hatte bereits im Januar ein Selbstmordattentäter zwölf deutsche Urlauber mit in den Tod gerissen. Für diesen und einen weiteren Anschlag im März in Istanbul machte die Regierung die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verantwortlich.

Sicherheitskräfte werden allerdings regelmäßig zum Ziel von Anschlägen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK oder einer ihrer Splittergruppen, der TAK. Auch die linksterroristische DHKP-C verübt immer wieder Anschläge.

Auswärtiges Amt rät Reisenden zur Vorsicht

Nach dem Anschlag auf einen Mannschaftsbus der Polizei in Istanbul hat das Auswärtige Amt in Berlin Reisende zu erhöhter Vorsicht geraten. „Wir verurteilen den brutalen Anschlag in Istanbul und trauern mit der Türkei um die Toten“, teilte das Ministerium im Kurznachrichtendienst Twitter mit. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer.“

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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