14 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Mission possible: Kein Rosenkrieg bei Cruise und Holmes

Film Mission possible: Kein Rosenkrieg bei Cruise und Holmes

Die amerikanischen Promiblätter waren überrascht und womöglich sogar etwas enttäuscht: Kein Rosenkrieg zwischen Tom Cruise und Katie Holmes? Nein, kein Rosenkrieg, stattdessen eine anwaltlich ausgehandelte Trennung im Eiltempo.

Voriger Artikel
Cro rappt sich in die Charts
Nächster Artikel
Monacos Fürstenpaar zu Besuch in Stuttgart

Tom Cruise und Katie Holmes geben getrennte Wege.

Quelle: Jose Manuel Vidal

New York. Was in dem am Montag in New York unterzeichneten Papier steht, wurde zwar wie ein Staatsgeheimnis gehütet. Aber die 33-jährige Holmes scheint zu bekommen, was sie wollte: Die gemeinsame Tochter Suri wächst Medienberichten zufolge nun vor allem bei ihr auf - und nicht bei Cruise und Scientology. Holmes, bislang eher der Typ niedliches Anhängsel, scheint auf eigenen Füßen zu stehen.

Bei den Erklärungen nach dem Vertrag tauchte die umstrittene Organisation, deren wichtigster Werbeträger Cruise seit Jahrzehnten ist, natürlich nicht auf - ebenso wenig wie irgendwelche Details. "Der Fall ist durch, und eine Vereinbarung wurde unterzeichnet", sagte Holmes' Anwalt Jonathan Wolfe nur.

Bei dieser Scheidung dürfte es nicht ums Geld gegangen sein. Beide sollen einen Ehevertrag haben, schließlich ist Cruise der bei weitem erfolgreichere. In den zwölf Monaten bis Mai 2012 soll er "Forbes" zufolge 75 Millionen Dollar verdient haben - mehr als jeder andere Hollywoodstar. Holmes rangiert deutlich weiter hinten. Ihr soll es nicht um Geld, sondern um die gemeinsame Tochter gegangen sein. Und die sechsjährige Suri soll das Hauptthema im Scheidungsvertrag sein. Wolfe sagt dazu nichts: "Die Absprache ist vertraulich und Einzelheiten werden nicht bekanntgegeben."

US-Medien berichten, dass Cruise der Vereinbarung nach Suri zwar besuchen könne, die Hauptverantwortung aber bei der katholisch erzogenen Mutter liege. Wolfe sagt dazu nichts, nur dass es "zahlreiche Ungenauigkeiten" in den Medienberichten gebe.

Für Holmes könnte es zugleich der Schritt zu mehr Unabhängigkeit sein. "Wir sind hocherfreut für Katie und ihre Familie und freuen uns zu sehen, wie sie das nächste Kapitel ihres Lebens angeht", heißt es in der knappen Erklärung des Anwalts. Das nächste Kapitel könnte die Welt der Mode sein. Mit ihrer Linie "Holmes & Yang" will sie laut CNN im Herbst zum ersten Mal auf der New York Fashion Week auftreten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Panorama 2/3