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Monacos Fürstenpaar zu Besuch in Stuttgart

Monarchie Monacos Fürstenpaar zu Besuch in Stuttgart

Roter Teppich für Albert II. von Monaco und seine Frau Charlène in Stuttgart: Bei einem Empfang im Staatsministerium würdigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) das Umweltengagement des Fürsten, der 2006 eine Stiftung zum Erhalt der biologischen Vielfalt gegründet hatte.

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Fürst Albert II. von Monaco und Fürstin Charlène vor dem Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.

Quelle: Marijan Murat

Stuttgart. "Insbesondere das große Interesse an Umweltthemen verbindet uns", betonte Kretschmann. Wenn eine Berühmtheit wie der Fürst sich für den Erhalt der Schöpfung einsetze, bringe das die Sache voran.

Albert II. sagte, Baden-Württemberg sei ihm nach mehreren privaten Besuchen bekannt als Bundesland mit einer "gewissen Lebensart", mit vielfältiger Kultur und einer beeindruckenden Industrie. Als Gastgeschenk überreichte er Kretschmann eine Bronze-Figur seines Vorfahren Francois Grimaldi. Gerlinde Kretschmann, die Frau des Ministerpräsidenten, erhielt einen Schal und eine Duftkerze.

Albert freute sich über einen 170 Millionen Jahre alten Ammoniten vom Fuße der Schwäbischen Alb - ein Geschenk, das Kretschmann mit den Worten kommentierte: "Das zeigt, dass wir noch jung auf der Welt sind." Charlène nahm ein Tablett mit je zwei Mörike- und zwei Schillertassen entgegen. Die beiden Schriftsteller würden noch heute viel gelesen, bemerkte Kretschmann: "Aber Ihnen soll nur der Kaffee daraus schmecken."

Zudem hatten die adeligen Gäste das Mercedes-Benz Museum besucht. Dort schritten Charlène (34) im beigefarbenen Hemdblusenkleid mit Fledermausärmeln und Keil-Sandalen und ihr 20 Jahre älterer Mann im dunklen Anzug über einen roten Teppich ins Foyer. Die beiden ließen sich unter anderem den ältesten erhaltenen Mercedes, den von Wilhelm Maybach konstruierten Simplex aus dem Jahre 1902, erklären.

Die letzte Station war die Robert Bosch GmbH, wo Albert sich über umweltfreundliche Technologien informierte. Seine Frau hatte sich zu diesem Termin ausgeklinkt.

dpa

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