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Nach Leipziger Familiendrama: Ministerium verlangt Klärung

Notfälle Nach Leipziger Familiendrama: Ministerium verlangt Klärung

Nach dem Leipziger Familiendrama mit einem vermutlich verdursteten Zweijährigen drängt auch das sächsische Sozialministerium auf Aufklärung. "Da wird genau nachzufragen sein, wie die Betreuung der Mutter lief", sagte Ministeriumssprecher Ralph Schreiber am Sonntag in Dresden.

Leipzig/Dresden. Die Leichen der drogenabhängigen Mutter und ihres Kindes waren am vergangenen Wochenende in der Wohnung der Frau entdeckt worden. Beide starben nach bisherigen Erkenntnissen eines natürlichen Todes, der hilflose Junge später als die Mutter. Auf seine Schreie hatten Nachbarn laut Polizei nicht reagiert.

Die 26-Jährige, die dem Jugendamt seit ihrem 16. Lebensjahr wegen ihres Drogenkonsums bekannt war, wurde vom Allgemeinen Sozialen Dienst ASD der Stadt seit 2009 betreut. Den letzten Kontakt gab es nach Angaben von Jugendamtsleiter Siegfried Haller am 10. April 2012. Die Frau wollte mit ihrem neuen Lebensgefährten die Stadt verlassen.

dpa

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