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Neuer „Tatort“ auf Anhieb erfolgreich

Dresden Neuer „Tatort“ auf Anhieb erfolgreich

Der neue ARD-„Tatort“ mit Standort Dresden entpuppte sich für das Erste gleich als Erfolg. 9,55 Millionen Zuschauer sahen am Sonntagabend ab 20.15 Uhr den ersten Fall mit dem Ermittlerteam um die Darsteller Karin Hanczewski, Alwara Höfels und Martin Brambach.

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Kommissarin Karin Gorniak (Karin Hanczewski, l) in einer Szene vom "Tatort: Auf einen Schlag" in der Garderobe der Schlagersängerin Tina Derlinger (Alexandra Finder, r) im Beisein von Tinas Manager Rollo Marquard (Hilmar Eichhorn, undatierte Filmszene). Der neue Sachsen-«Tatort» über einen Mord in der Volksmusik-Szene hat einige Schlagersängern verärgert.

Quelle: Andreas Wünschirs/MDR/dpa

Dresden. Der Marktanteil betrug 25,4 Prozent, beim jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren 22,5 Prozent. In dem Krimi „Auf einen Schlag“ ging es um den mysteriösen Mord an einem Volksmusiker. Zeitgleich kam das ZDF-Drama „Katie Fforde: Die Frau an seiner Seite“ mit 4,61 Millionen Zuschauern (12,2 Prozent) dem „Tatort“ noch am nächsten.

Volksmusikanten kritisieren Schlager-„Tatort“

Der neue Sachsen-„Tatort“ über einen Mord in der Volksmusik-Szene hat einige Schlagersängern verärgert. „Das Drehbuch kann nur ein Mann geschrieben haben, der von banalen Vorurteilen gegenüber Volksmusik geprägt ist und sich nie wirklich mit uns beschäftigt hat“, sagte Musiker Heino (77) der „Bild“-Zeitung vom Montag. „Dieser „Tatort“ war überflüssig und verhöhnt nicht nur meine Kollegen, sondern auch unsere vielen Fans.“

„Den „Tatort“-Machern ist nichts Besseres eingefallen, als unsere Branche gehörig durch den Dreck zu ziehen. Schade, dass man uns Volksmusiker immer so negativ darstellen muss“, sagte das Schunkel-Duo Marianne (63) und Michael (66) dem Blatt.

Drehbuchautor Ralf Husmann („Stromberg“) hatte sich für seinen ersten „Tatort“ die Volksmusik-Szene ausgesucht, weil dort nach eigenen Worten „noch Rock n.’Roll drin ist“.

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