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David Bowie ist tot

Pop-Ikone David Bowie ist tot

Kaum jemand wusste, dass David Bowie seit eineinhalb Jahren Krebs hatte. Gerade noch feierten seine Fans die wandelbare Ikone für das neue Album „Blackstar“. Nun trauern sie um den Briten, der weit über die Musikwelt hinaus Einfluss hatte.

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In Brixton (London), David Bowies Geburtsort, trauern die Menschen um den legendären Musiker.

Quelle: Andy Rain/dpa

London. Rocklegende David Bowie ist tot. Der britische Musiker starb am Sonntag zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag an Krebs. Bowie, der über Jahrzehnte großen Einfluss auf Musikwelt und Popkultur hatte, sei nach 18-monatigem Kampf gegen die Krankheit friedlich im Kreise seiner Familie gestorben, hieß es am Montagmorgen (MEZ) auf seiner Facebook-Seite. Bowie wurde mit Hits wie „Space Oddity“, „Life On Mars“, „Heroes“ oder „Let's Dance“ zum Weltstar.

January 10 2016 - David Bowie died peacefully today surrounded by his family after a courageous 18 month battle with...

Posted by David Bowie on Sonntag, 10. Januar 2016

„Es tut mir leid und ich bin traurig zu sagen, dass es wahr ist“, schrieb Bowies Sohn, der Regisseur Duncan Jones, auf Twitter. Er veröffentlichte ein Foto, das ihn als kleinen Jungen auf den Schultern seines Vaters zeigt. Innerhalb kurzer Zeit wurde es zehntausendfach in Sozialen Netzwerken verbreitet. Der Sänger war mit dem Model Iman Abdulmajid verheiratet. Sohn Duncan ist der Sohn von Bowies Ex-Frau Angela Bowie.

Der in London geborene Brite gehörte zu den erfolgreichsten und einflussreichsten Musikern der vergangenen Jahrzehnte. Erst am Freitag, seinem 69. Geburtstag, war sein neues Album „Blackstar“ mit sieben Liedern erschienen. Aufgetreten war er seit Jahren nicht mehr und hatte auch keine Interviews gegeben. Sein Comeback-Album „The Next Day“ war 2013 an seinem 66. Geburtstag überraschend erschienen.

Bowie kam am 8. Januar 1947 im Südlondoner Stadtteil Brixton zur Welt. Über die Jahrzehnte erfand er sich musikalisch und äußerlich regelmäßig neu. Sein besonders erfolgreiches Ego Ziggy Stardust gab er bereits in den 70er Jahren wieder auf.

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Der Tod des Musikers löste am Montag weltweit Bestürzung aus. „Davids Freundschaft war das Licht meines Lebens“, schrieb der 68-jährige US-Musiker Iggy Pop, ein langjähriger Freund, auf Twitter. „Ich habe noch nie eine so brillante Person getroffen. Er war der Beste, den es gab.“ Die beiden hatten in den 1970er Jahren gemeinsam in einer Wohnung in West-Berlin gelebt. Vor dem Haus legten Fans am Montag Blumen ab. Bowie hatte in Berlin eine seiner kreativsten Phasen.


US-Popstar Madonna veröffentlichte auf Twitter ein Foto, das sie mit Bowie zeigt. „Ich bin so glücklich, dich kennengelernt zu haben!!!! Hot Tramp I love you So!“, schrieb die 57-Jährige dazu. Auf der Internationalen Raumstation ISS trauerte der britische Astronaut Tim Peake: „Seine Musik war eine Inspiration für viele.“


Auch Großbritanniens Premierminister David Cameron betrauerte den Tod des legendären Sängers: „Ich habe beim Aufwachsen das Popgenie David Bowie gehört und gesehen. Er war ein Meister der Neuerfindung, der es immer wieder richtig getroffen hat. Ein riesiger Verlust.“

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