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Schlammlawine in Kolumbien tötet mindestens 59 Menschen

Katastrophen Schlammlawine in Kolumbien tötet mindestens 59 Menschen

Ein Erdrutsch hat in Kolumbien mindestens 59 Menschen in den Tod gerissen. Hochwasser in einem Fluss im nordwestlichen Departement Antioquia hatte eine Schlammlawine ausgelöst, die die 800 Einwohner zählende Ortschaft La Margarita weitgehend zerstörte.

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Eine Schlammwelle rauscht durch die Ortschaft La Margarita.

Quelle: Kolumbianische Luftwaffe

Bogotá. "Wir wissen nicht, wie viele Menschen noch verschollen sind", sagte Staatschef Juan Manuel Santos nach einem Flug über das betroffene Gebiet. Retter konnten 37 Menschen verletzt bergen, teilte der Katastrophenschutz mit.

Starke Regenfälle hatten den Liboriana-Fluss in einer Schlucht stark anschwellen lassen. Die Schlammwelle überraschte die meisten Bewohner am frühen Morgen im Schlaf. Sie habe alle Häuser auf der Länge von zehn Kilometern am Flussufer zerstört, sagte die Bürgermeisterin der Bezirksstadt Salgar, Olga Osorio García. Es werden 40 Kilometer des Flusslaufs nach Opfern abgesucht. Zudem wurde die Wasser- und Stromversorgung der knapp 20 000 Einwohner von Salgar unterbrochen.

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Bewohner und Freiwillige suchen nach überlebenden unter den Trümmern. 

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dpa

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