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Erdbeben erschüttert Göteborg

Schweden Erdbeben erschüttert Göteborg

Ein Erdbeben hat am Mittwochabend die Erde in der Region Göteborg erzittern lassen. Bei Polizei und Rettungsdienst liegen die Drähte heiß: Unzählige Bürger waren besorgt, viele sind aus dem Schlaf aufgeschreckt worden.

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In der Region Göteborg hat die Erde gebebt.

Quelle: Oliver Berg/dpa

Göteborg. „Die Wände wackelten und der Fußboden bebte. Das dauerte etwa zehn bis 15 Sekunden“, beschrieben Einwohner von Göteborg in den sozialen Netzwerken das Erdbeben. Für schwedische Verhältnisse sei das Beben relativ stark gewesen, sagte Reynir Bödvarsson, Seismologe der Universität Uppsala, im Schwedischen Fernsehen SVT. Es habe auf der Richterskala, der Lokalbeben-Magnitude, etwa die Stärke drei von zehn erreicht. Noch sei nicht genau klar, wo das Epizentrum gelegen habe, wahrscheinlich aber südwestlich der Insel Styrsö im Schärengarten vor Göteborg, wie die lokale Zeitung Göteborgs-Posten online meldet.



Lollo Wernäng, die ein Haus auf der Schäreninsel Fotö besitzt, berichtete im schwedischen Fernsehen, dass das Beben deutlich unter den Füßen zu spüren gewesen sei: „Das war richtig kräftig. Und es gab einen dumpfen, grollenden Laut, so, als wenn ein Flugzeug wenige Meter über dem Haus fliegen würde. Wir sind alle aus dem Haus gelaufen, die Kinder haben angefangen zu weinen.“ Erika Wikström schrieb auf Facebook von Geräusch wie bei einem Gewitter, das ganz nah war: „Ich dachte: jetzt ist das Nachbarhaus explodiert. Doch als ich nachsah, stand es noch immer da“

Verletzte und Schäden waren der Polizei in der Nacht noch nicht gemeldet worden. Leichte Erdbeben werden etwa einmal im Jahr irgendwo in Schweden registriert. Stärkere Beben geschehen nach Auskunft von Bödvarsson etwa alle zehn Jahre.

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Ein Artikel von
Heike Stüben
Lokalredaktion Kiel/SH

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