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Selena Gomez nimmt eine Auszeit

Leute Selena Gomez nimmt eine Auszeit

Sie wird erst mal nicht mehr auf der Bühne stehen: Popstar Selena Gomez hat ihre Europa-Tournee abgesagt. Dabei spricht sie offen über den Grund - auch um anderen Mut zu machen.

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Selena Gomez benötigt eine Pause.

Quelle: Justin Lane

Los Angeles/Frankfurt. US-Popsängerin Selena Gomez (24) hat Konzerte ihrer Europa-Tournee abgesagt und will sich eine Auszeit nehmen.

Betroffen seien unter anderem die Auftritte am 17. Oktober in Köln, am 28. Oktober in München, am 29. Oktober in Zürich und am 31. Oktober in Frankfurt, teilte Veranstalter Live Nation in Frankfurt mit. Ersatztermine für Konzerte der "Revival Tour" sind demnach nicht in Planung. Bereits gekaufte Tickets können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Der Veranstalter zitierte aus einer Stellungnahme der Sängerin, wonach sie sich eine Auszeit nehmen will, um sich auf ihre Gesundheit zu konzentrieren. Vor rund einem Jahr hatte sie bereits in einem Interview gesagt, sie sei an der seltenen Autoimmunkrankheit Lupus erythematodes erkrankt. "Ich möchte mich auf meine Gesundheit konzentrieren", hieß es in dem Schreiben. Lupus könne auch Angststörungen und Depressionen mit sich bringen. "Ich hoffe, anderen damit Mut zu machen, sich zu offenbaren."

Schon an ihrem Geburtstag im Juli, als Gomez in Indonesien auftrat, hatte die Sängerin mit einer Instagram-Botschaft Aufsehen erregt: "Ich muss einige Teile meines Lebens überdenken, sowohl künstlerisch als auch persönlich", hatte sie geschrieben.

Das Immunsystem wird durch die Autoimmunkrankheit fehlreguliert und wendet sich dann auch gegen gesunde, körpereigene Zellen. Gomez unterzog sich wegen der Krankheit eigenen Angaben zufolge bereits einer Chemotherapie.

Lupus kann zu einer lebenslangen Behinderung führen und sogar lebensbedrohlich sein. Von der chronisch-entzündlichen Krankheit sind vor allem Frauen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren betroffen. Die Merkmale reichen von Müdigkeit und Leistungsschwäche bis hin zu schweren Organschäden.

dpa

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