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So kann Facebook herausfinden, wo Nutzer einkaufen

Soziales Netzwerk So kann Facebook herausfinden, wo Nutzer einkaufen

Es klingt wie ein gravierender und technisch eigentlich unmöglicher Eingriff in die Privatsphäre: In den USA arbeitet das soziale Netzwerk Facebook offenbar daran, herauszufinden, wo die Nutzer nach Online-Anzeigen offline einkaufen. Doch Nutzer können sich schützen.

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Offline einkaufen – und Facebook kriegt es trotzdem mit? Das könnte möglich sein.

Quelle: Karen Bleier/AFP

Kiel. So berichtete der technische Branchendienst "t3n" in dieser Woche, dass Facebook Werbekunden ein attraktives Angebot machen möchte: Mit dem Schalten einer Anzeige können Geschäfte unmittelbar eine Karte einbetten, über die Kunden den Laden aufsuchen können.

Selbst wenn diese die Facebook-App auf dem Smartphone wieder schließen – über die Standortdaten wäre es dem Netzwerk möglich nachzuvollziehen, ob der Nutzer anschließend in das entsprechende Geschäft geht.

Damit betritt Facebook übrigens kein Neuland: Auch Google analysiert die Bewegungsdaten seiner Sucher bereits seit mehr als einem Jahr, so das Magazin "Recode".

Wie kann man das vermeiden:

Zurzeit ist das Programm erst in der US-Testphase. Aber tatsächlich gibt es bereits jetzt eine simple Methode, diese Einkauf-Überwachung zu verhindern: Wer seiner Facebook-App das Abgreifen der Geodaten verbietet, kann auch nicht verfolgt werden.

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