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"Tatort"-Star Prahl für gleichberechtigte Homo-Ehe

Leute "Tatort"-Star Prahl für gleichberechtigte Homo-Ehe

Der "Tatort"-Schauspieler Axel Prahl (55) ist bei der Ehe für "die völlige Gleichstellung" von Lesben und Schwulen. "Ich selbst habe recht viele homosexuelle Freunde, die auch schon sehr früh, nachdem es juristisch möglich wurde, eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen sind", sagte Prahl der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

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Axel Prahl ist für Gleichberechtigung.

Quelle: Rolf Vennenbernd

Düsseldorf. "Jeder muss selbst wissen und entscheiden können, wie er glücklich wird, deswegen befürworte ich natürlich die Homo-Ehe."

Prahl, bekannt als Kommissar Frank Thiel im Münster-"Tatort", sieht in der am Sonntag (31.5.) ausgestrahlten Folge "Erkläre Chimäre" ein Statement für die Homo-Ehe. Im Film gaukeln Thiel und der Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) dessen schwulem Onkel vor, ein verheiratetes Paar zu sein, damit Boerne besser an dessen üppiges Erbe herankommt.

Er freue sich, "plötzlich so ein top-aktuelles Thema" im Film zu haben, sagte Prahl der "NOZ". "Unser Fall fällt damit auf fruchtbaren Boden." Seit Irland in einem Referendum für eine Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften gestimmt hat, ist die Diskussion über die Ehe für alle auch in Deutschland wiederbelebt.

dpa

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Heiner Geißler kritisiert den Streit in der Union über die Homo-Ehe. Der als Querdenker bekannte ehemalige CDU-Generalsekretär (1977-1989) und Familienminister (1982-1985) hält ihn für unnötig. Von Dieter Wonka

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