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Überlebender von Concordia-Unglück kritisiert italienische Justiz

Schifffahrt Überlebender von Concordia-Unglück kritisiert italienische Justiz

Ein halbes Jahr nach dem Unglück der "Costa Concordia" mit 30 Toten hat ein deutscher Überlebender Vorwürfe gegen den Kapitän, die Reederei und die Justiz gerichtet.

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Herbert Greszuk besitzt noch seine elektronische Bordkarte. Greszuk hat den Unfall des Kreuzfahrtschiffs «Costa Concordia» vor der italienischen Insel Giglio im Januar 2012 miterlebt.

Quelle: Roland Weihrauch

Recklinghausen. Die Entlassung des Kapitäns aus dem Hausarrest sei nicht richtig. "Ich habe wirklich Sorge, dass die italienische Justiz zu lasch ist", sagte Herbert Greszuk in Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) der Deutschen Presse-Agentur. Er habe Angst, dass sich Kapitän Francesco Schettino absetze.

Von der Justiz fordert Greszuk eine komplette Aufklärung. Dazu gehöre die Überprüfung, wie sicher die Schiffe überhaupt seien. Die "Costa Concordia" habe einen Tiefgang von 7 Metern bei einer Höhe über Wasser von etwa 60 Metern. Das könne unter schwierigen Bedingungen nicht gut gehen. Er stehe deshalb auch hinter dem US-Anwalt von 120 Opfern, der Klage gegen den Konstrukteur eingereicht habe. Greszuk klagt über einen Anwalt in Marl gegen den Kapitän und verantwortliche Offiziere.

dpa

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