6 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Vier Taucher ertrinken in süditalienischer Grotte

Unfälle Vier Taucher ertrinken in süditalienischer Grotte

Vier Freizeittaucher sind in einer süditalienischen Grotte ertrunken. Als die drei Männer und eine Frau bei immer knapperem Sauerstoffvorrat rasch an den Grottenausgang zurückkehren wollten, platzten ihre Trommelfelle, wie Gerichtsmediziner am Sonntag berichteten.

Voriger Artikel
Zeitung: Forscher können Stephen Hawkings Gedanken lesen
Nächster Artikel
Millionen im US-Osten ohne Strom: Mindestens 13 Tote

Rettungsversuche an der sogenannten Blut-Grotte nahe Salerno.

Quelle: Massimo Pica

Salerno. Die Italiener waren nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa nacheinander tot aus der Blut-Grotte am Palinuro-Kap südlich von Salerno gezogen worden. Vier andere kamen sicher zurück.

Unklar war, wie es zu dem Unfall in der Grotta del sangue kommen konnte. Die vier Taucher waren zusammen mit den vier anderen am Samstag aufgebrochen, hatten sich dann jedoch getrennt. Wie Medien am Sonntag außerdem berichteten, war die Gruppe dabei einem anderen Weg als dem gewohnten in der beliebten Unterwassergrotte gefolgt.

Angenommen wird, dass die vier Taucher in der etwa 15 Meter tiefen Grotte in einem Stollen blockiert wurden und keine Sicht mehr hatten. Aufgewirbelter Schlamm könnte mit dazu geführt haben, dass sie im trüben Wasser die Orientierung verloren haben und den Ausgang der Grotte nicht finden konnten. Die anderen Taucher der Gruppe konnten sicher aufsteigen und Rettungsteams alarmieren. Das Palinuro-Kap ist mit seinen dutzenden Grotten ein Paradies für Freizeittaucher. Die bekannteste ist die Grotta azzurra.

Auch vor der Insel Capri kam am Samstag ein Freizeittaucher ums Leben. Der 70-jährige Neapolitaner bekam während des Tauchgangs einen Schwächeanfall und starb, wie italienische Medien berichteten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Panorama 2/3